Bereits um 1900 begann das Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg, Fotografie als eigenständiges Medium zu sammeln.
Aus konservatorischen Gründen sind die Bestände jeweils nur in Form zeitlich begrenzter Sonderausstellungen zu sehen.
Die Sammlung Fotografie umfasst inzwischen ca. 100.000 Werke, die vom Bildjournalismus über die Sachfotografie bis zur freien künstlerischen Fotografie reichen und die Geschichte des Mediums von den Anfängen bis in die Gegenwart reflektieren: Von der Daguerreotypie bis zur Digitalisierung. Seit 1991 wird der durch die Stiftung ModeWelten von Prof. F. C. Gundlach neu begründete Sammlungsschwerpunkt zur Geschichte und Gegenwart der Modefotografie systematisch ausgebaut, unter anderem ist dies durch den Ankauf bedeutender Werke des Amerikaners Irving Penn geschehen.
Studioausstellungen im Forum Fotografie präsentieren zeitgenössische Fotografinnen und Fotografen, deren Experimentierfreude die konventionelle Auffassung von der Fotografie als einem ursprünglich auf Abbildung angelegten Medium kreativ sprengt.