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6. November 2009 bis 28. Februar 2010
Fenomen Ikea

Schöne, praktische, preiswerte Möbel für alle! Diese Idee ist fast so alt wie die industrielle Produktion von
Möbeln und Wohnungseinrichtungen. Auch das 1943 von Ingvar Kamprad gegründete Möbelhaus IKEA
erhebt diesen Anspruch von Beginn an. Den großen Erfolg und die internationale Verbreitung der größten
Möbelmarke der Welt nimmt das Museum für Kunst und Gewerbe zum Anlass für die Frage, inwieweit das Einrichtungsunternehmen die Idee vom „Demokratischen Design für alle“ von Deutschem Werkbund, Bauhaus und deren Nachfolgern einlöst. FENOMEN IKEA zeigt rund 250 Exponate, darunter IKEA-Produkte aus sechs Jahrzehnten, zahlreiche Beispiele der Massenproduktion und des hochwertigen Produktdesigns, die weit vor IKEA und jenseits von IKEA entstanden, wie Designklassiker von Thonet, Panton, Henningsen u.a., die berühmte Frankfurter Küche von 1926 und das häufigste deutsche Wohnzimmer von 2009. Die Sonderschau NON IKEA widmet sich Reaktionen von internationalen Künstlern wie Thomas Schütte, Tobias Rehberger, Morten Steen Hebsgaard u.a. und Designern auf IKEA.

Abb.: Ausstellungsansicht, Foto: MKG