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Ornamentstich für "Schwarzornamente, Ranken und Blumen"

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Friedrich Jacob Morisson (tätig 1693-1697)1697WienKupferstich16,5 x 25,5 cm

Über drei Jahrhundert hinweg, vom späten 15. bis zum späten 18. Jahrhundert, war die Verbreitung von Ornamenten eine wichtige Aufgabe der internationalen Druckgrafik. Handwerker in ganz Europa konnten sich so über die jeweils neueste Mode informieren. Büchsenschäfte wollten verziert, Porzellan bemalt, Kleidung bestickt oder Armlehnen geschnitzt werden. Das ausgewählte, besonders fein gestochene Wiener Beispiel fand für die Griffe von Besteck Verwendung. Ornamentstiche gehörten, als die Gewerbemuseen im 19. Jahrhundert gegründet wurden, zu ihren ersten Sammelgebieten.