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Entwurf für ein Kaffeeservice aus Silber und Elfenbein

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Wolfgang Tümpel (1903-1978)1929Halle / Burg GiebichensteinBlei62 x 44,5 cm

Der Bauhausschüler Wolfgang Tümpel eröffnete 1927 in Halle eine eigene Werkstatt als Silberschmied. Bereits im Jahr zuvor hatte er, vermittelt von dem Bauhaus-Direktor Walter Gropius (1883-1969), einen ersten großen Auftrag erhalten: Der Breslauer Rechtsanwalt Erich Bohn wünschte sich ein Kaffee- und Teeservice. Die großformatigen Entwurfszeichnungen für das Service vermitteln die eigenwilligen Formen, in denen ergonomische Griffe mit kubischen Körpern kontrastieren. Die besonderen Materialeigenschaften von glänzendem Silber und mattem Elfenbein vermögen die Bleistiftzeichnungen allenfalls anzudeuten.