Angebote für Erwachsene

Das Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg bietet Gruppen Führungen zu den Sammlungen an. Die buchbaren Angebote haben eine kulturhistorische Ausrichtung. Individuelle Schwerpunktsetzungen sind möglich. Ausführlichere Informationen finden Sie in unserer Broschüre. Die Anmeldung erfolgt über den Museumsdienst Hamburg.

Selbstorganisierte Gruppen (ab 10 bis max. 28 Personen) benötigen für den Besuch der Sammlungen eine kostenpflichtige Anmeldung zu 20 Euro zzgl. Eintritt. Das Zeitfenster für Ihren Besuch buchen Sie bitte über den Museumsdienst Hamburg, Tel. 040 428 131–0.

DIE ANTIKE WELT. DER WEG ZUR ORGANISIERTEN GEMEINSCHAFT

Die Ägypter entwickeln ein Staatswesen – in enger Verbindung mit den Nilfluten und ihren Glaubensvorstellungen. Die Griechen generieren den Bürger – mit Rechten und Pflichten für die Gemeinschaft. Alexander der Große gründet das erste Großreich und schafft die Voraussetzungen für eine globale Handelsvernetzung.

Weltreligionen. Buddhismus, Judentum, Christentum, Islam

Die Sammlung dokumentiert Unterschiede und gegenseitige Inspiration von vier Weltreligionen. Aufschlussreich ist die Analyse von Begriffen wie „Paradies“ und von den Bedeutungen des Wassers in den Glaubensvorstellungen.

Neuzeit. Transfer von Waren und Wissen zwischen ost und west

In der Renaissance nimmt sich der Mensch als Individuum wahr. Künstler und Wissenschaftler beschäftigt die Neugier auf alles Menschliche. Abenteurer und Seefahrer erkunden neue Welten jenseits der bis dahin bekannten Grenzen. Der Handel beflügelt auch den kulturellen Austausch.

höfische Welten. machtzentren des 16. bis 18. jh. von europa bis asien

Unter den Herrschern in Europa, China und Japan blühen die künstlerische Produktion und der Handel mit hochwertigen Waren. Besonders das Porzellan, auch als weißes Gold bekannt, ist zu jener Zeit ein gefragtes Gut.

historische Musikinstrumente. klingende geschichte

Vom italienischen Cembalo der Renaissance bis zum Konzertflügel unserer Tage spannt sich der Bogen der Musikkultur. Die Instrumente geben Auskunft über technische Entwicklungen und Mithilfe unserer kostenlosen Apps machen Sie Musikgeschichte lebendig.

industrialisierung. der emanzipierte bürger und das maschinenzeitalter

Auf den Weltausstellungen präsentieren Nationen technische Neuheiten für das aufstrebende Bürgertum. Es ist die Zeit des technischen Fortschritts: In der Fotografie wird die Daguerreotypie erfunden und die Firma Thonet stellt Stühle nach dem IKEA-Prinzip her: in Einzelteile zerlegbar und leicht nach Übersee zu transportieren.

jugendstil. der mensch im einklang mit der natur und sich selbst

Viele, insbesondere Künstler, empfinden das Zeitalter der Industrialisierung als entmenschlichend. Sie fordern Reformen in vielen Lebensbereichen: in der Herstellung von Produkten, in der Ernährung, der Erziehung, der Gesundheit. Natur wird Triebfeder und Vorbild für einen neuen Lebensstil.

Moderne. zwischen expressionismus und neuer sachlichkeit

Nach dem Ersten Weltkrieg begeben sich manche Kreative auf die Suche nach Ursprünglichkeit. Andere wiederum verarbeiten die traumatischen Erlebnisse in expressiven Tänzen. Wieder andere widmen sich einer Reduktion, die sich beispielsweise in Gestaltungsgrundsätzen und Wohnkonzepten des Bauhauses wiederspiegelt.

design nach 45. fragen der gegenwart

In den 1950er Jahren erproben Designer neue Materialien: Kunststoff, Fiberglas und Sperrholz finden ihren Weg in die Produktwelt und verändern sie nachhaltig. Die Grenzen zwischen Design und Kunst verschwimmen immer mehr. Ein Schaudepot zeigt diese Entwicklung. Konzepträume erörtern Themen wie Nachhaltigkeit, Subversion, Branding und technische Innovation.

Modell-interieur: von der bauernstube zur spiegel-kantine

Wohnkultur aus unterschiedlichen Epochen erleben: Dreizehn vollständig eingerichtete Interieurs laden zu einer Entdeckungsreise durch die Jahrhunderte ein. Die barocke Bauernstube zeugt vom Reichtum durch den Handel mit Holland, die legendäre SPIEGEL-Kantine ist ein psychedelisches Gesamtkunstwerk. Die kostenlose Audio-Tour-App „Im Sog der Zeit“ erlaubt eine Zeitreise in die Vergangenheit.

 

Abb.: MKG-Angebot „Design nach 45. Fragen der Gegenwart“, Foto: Lisa Notzke © MKG, 2014