Der Lithograph Ernst Leberecht Tempel, autodidaktischer und lange verkannter Astronom, entdeckte 1861 den Planeten Nr. 65, den er "Maximiliana" nannte. Max Ernst, angerührt inspiriert durch Tempels Schicksal, machte aus der Beschreibung ein Malerbuch, das als Hauptwerk seiner späten druckgrafischen Arbeiten gilt. In ihm bringt er den unendlichen Kosmos mit den Grenzen der menschlichen Existenz zusammen. Die Typographie steuerte der in Paris lebende, aus Georgien stammende Künstler und Verleger Iliazd bei. Das MKG besitzt aus der Buchausgabe noch 14 Handzeichnungen in der Sammlung Buchkunst und 54 Probedrucke in der grafischen Abteilung.
1964Paris28 lose Doppelblätter mit 34 Radierungen und 14 "Schrift-Blättern" von Max Ernst, teilweise farbig und mit Aquatinta. Radierungen ergänzt mit typographisch gestaltetem Text nach Ernst Leberecht Tempel und der "Geheimschrift" von Max Ernst43 x 32 x 3 cm




















































































