Das handgeformte, dünnwandige Gefäß zeichnet sich durch einen kugeligen Gefäßkörper mit abgesetztem, zylindrischem Hals aus. Auf der Schulter befinden sich vier Knubben. Charakteristisch für die so genannte Hacilar-Keramik sind die rotbraunen girlandenartig umlaufenden Verzierungen auf hellem Grund. Benannt ist die Keramik nach dem Hauptfundort Hacilar. Die jungsteinzeitliche, im späten 7. Jahrtausend v.Chr. entstandenen Siedlung liegt in Anatolien. Ihre frühesten Schichten weisen noch keine Keramik auf. Dieser Becher findet sich erst in der 2. Hälfte des 6. Jahrtausends v.Chr. und ist das älteste Objekt in der Sammlung des MKG.

