Diese aus Frankreich eingeführte repräsentative Vertäfelung im Louis-Seize-Stil schmückte ursprünglich die Bel Etage im Haus des Kaufmanns und Ratsherrn Nicolaus Gottlieb Lütkens (1716-1788) in der Katharinenstraße 17 in Hamburg. Hier zeigt sich der Zeitgeist der Aufklärung: Ein ursprünglich absolutistisches Formengut aus der Zeit König Ludwig XVI. wird übertragen auf die großbürgerliche Wohnkultur. Der junge Johannes Brahms (1833-1897) gab im Alter von 17 Jahren in dem, zwischenzeitlich von der berühmten Hamburger Pianofortefabrik Schröder genutzten, Saal sogar sein zweites öffentliches Konzert.





















