Priesterumhang, kesa

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Edo-Zeit, um 1700JapanSeidengewebe mit PapiergoldH 118 cm; B 197 cm

Der Umhang buddhistischer Priester und Mönche ist stets, wie eine Patchwork-Arbeit, aus vielen Teilen zusammengesetzt. Er ist zwar aufwendig aus kostbarem Material gewebt, symbolisiert aber mit seiner Flickentechnik Armut und Bescheidenheit. Der Dekor zeigt ein chinesisches Motiv: Blumenkörbe mit Päonien, eine den Pfingstrosen ähnliche Blume. Der Umhang wurde über die linke Schulter gelegt und diagonal auf dem Körper getragen.