Viola da Gamba

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Joachim Tielcke (1641-1719)1699HamburgFichte, Ahorn, Elfenbein, Schildpatt, Perlmutt, Silber, Staub- und Blattgold, Palisander, rötlichbrauner Lack127,5 x 40 x 14 cm

Die siebensaitige Viola da Gamba des Hamburger Instrumentenbauers Joachim Tielke aus dem Jahr 1699 ist wohl eines der anmutigsten und klanglich schönsten Streichinstrumente, das jemals hergestellt wurde. Tielkes Werkstatt genoss um 1700 einen europaweiten Ruf, zu seinen Auftraggebern gehörten verschiedene Königshöfe. Der Hamburger Musikwissenschaftler Friedrich Chrysander (1826-1901) erwarb 1892 das  mit Zierschnitzereien und aufwendigen Einlegearbeiten aus kostbaren Materialien wie Ebenholz, Elfenbein und Schildpatt ausgestattete Instrument. Es war das erste Musikinstrument, das für die Sammlung des MGK erworben wurde.