Mondini-Cembalo

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Giuseppe Mondini (†1718)1701Florenzdiv. Hölzer, Seide, Metall, Seitendraht, FilzKorpus: 270 x 83,5 x 21,3 cm

Das eindrucksvolle Instrument ist mit seinen 2,83 Metern das längste erhaltene einmanualige Cembalo. Schlank und langgestreckt, von großer Eleganz, mit schwungvoll gestaltetem Untergestell und üppiger Verzierung des Gehäuses mit vergoldetem Rankenwerk ist dieses Cembalo - Auftragsarbeit für einen hohen kirchlichen Würdenträger – ein bedeutendes Kunstwerk des italienischen Hochbarock. In typischer Bauweise italienischer Cembali ist das im äußeren Schutzgehäuse liegende Instrument aus klanglichen Gründen sehr leicht und dünnwandig gebaut - seine Seitenwände haben eine Stärke von nur 5 Millimeter.