Schadographie 23

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Christian Schad (1894–1982)um 1960DeutschlandSilbergelatine21,8 x 17,5 cm

Schadographien sind fotografische Collagen, die ohne Kamera entstehen. Sie beruhen auf dem bekannten Prinzip des Fotogramms, bei dem Gegenstände auf einem lichtempfindlichen Papier oder Filmmaterial arrangiert und dann einer Lichtquelle ausgesetzt werden. Durch die Objekte dringt wenig bis kein Licht, es entstehen Abdrücke, die an einen Schattenriss erinnern. Namensgeber der Schadographie ist der Maler und Grafiker Christian Schad (1894 – 1982), der dieses Verfahren erstmals um 1915 anwendete. Für seine innovativen Bilder verwendete Schad oftmals zweidimensionale transparente Materialien wie Textilien oder Zeitungsausschnitte.