Zwei weibliche Figuren für das Palais Stoclet, Brüssel

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Richard Luksch (1872-1936)1905Wien Fayence202 x 64 x 60 cm (a), 200 x 62 x 60 cm (b)

Die beiden Fayencefiguren schuf der Wiener Jugendstilkünstler Richard Luksch ursprünglich für die "Eingangsfassade" des berühmten Sanatoriums Purkersdorf bei Wien, bevor sie im Palais Stoclet in Brüssel, einem weiteren wichtigen Gesamtkunstwerk von Joseph Hoffmann, in dessen Garten aufgestellt wurden. In den beiden lasziven, in nervöser Drehung begriffenen Frauengestalten werden Einflüsse der Kunst von Auguste Rodin 1840-1917) ebenso spürbar wie der Geist der erotischen Kunst von Gustav Klimt (1862-1918). Luksch folgte1907 einem Ruf als Professor für Bildhauerei an die Hamburger Kunstgewerbeschule und gestaltete bis 1936 auch zahlreiche öffentliche Bildwerke in der Stadt.