Teppich mit Blüten

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Moghul-DynastieIndienKnüpfung: Wolle; Kette und Schuss: Seide

In Indien erlangte die Teppichkunst erst im 16. Jahrhundert Bedeutung. In dieser Zeit entstanden erstmalig kaiserliche Knüpfwerkstätten. Persische Teppich-Knüpfer führten ihre Techniken und Entwürfe in Indien ein und beeinflussten die indische Produktion. Der persische Stil blieb bis in das 18. Jahrhundert in Indien populär. Daneben entwickelte sich ein spezifisch indischer Blumen-Stil. Dazu zählt auch der im frühen 18. Jahrhundert im nordindischen Kashmir entstandene Teppich des MKG. Innerhalb der Blumenteppiche wiederum ist dieser Teppich dem Millefleur-Typ zuzuordnen. Sein Mittelfeld trägt ein rautenförmiges Gitter mit Mohnpflanzen und Blütenstauden. Der extrem fein geknüpfte Teppich mit 15.600 persischen Knoten auf einem Quadratdezimeter ist ein herausragendes Exemplar seines Typs.