Hydria mit Gefäßständer

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Umkreis des Varrese-Malersum 340-330 v. Chr.apulischTonHöhe 99,1 cm

Die rotfigurige Vasenmalerei aus Süditalien zählt zu den Schwerpunkten der Antikensammlung Eine Besonderheit dieses Wasserkruges - Hydria  genannt - ist der Standfuß: Er weist den Behälter als Prunkgefäß im Totenkult aus. Dargestellt ist ein Grabbau mit drei Frauen. Die mittlere, reich geschmückte Frau stellt die Verstorbene dar. Sie trägt einen Brautschleier, der sie als Braut der Unterweltgötter kennzeichnet. Eine solche Darstellung weist auf den dionysischen Erlösungsglauben mit der Überwindung des Todes hin. Neben dem Grabbau sind Gabenbringer und Trauernde zu sehen.