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Ausgezeichnet

Justus Brinckmann-Preisträger stehen fest | 30. November 2016

Die diesjährigen Preise der Justus Brinckmann Gesellschaft gehen an zwei Schmuckdesignerinnen: Gertrud Menzel erhält den mit 7.500 Euro dotierten Justus Brinckmann Preis für ihr Lebenswerk. Der mit 2.500 Euro ausgelobte Justus Brinckmann Förderpreis wurde Sophie Baumgärtner für ihre außergewöhnlichen Kreationen verliehen.

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Die diesjährigen Preise der Justus Brinckmann Gesellschaft gehen an zwei Schmuckdesignerinnen: Gertrud Menzel erhält den mit 7.500 Euro dotierten Justus Brinckmann Preis für ihr Lebenswerk. Der mit 2.500 Euro ausgelobte Justus Brinckmann Förderpreis wurde Sophie Baumgärtner für ihre außergewöhnlichen Kreationen verliehen. Die 90-jährige Gertrud Menzel "lässt sich in ihrem Schaffen nicht von den Moden der Zeit beeinflussen. Und doch sind ihre Arbeiten eine großartige Verbindung zwischen hervorragendem handwerklichen Können und gestalterischer Frische", so die Begründung der Jury. Sophie Baumgärtner ziehe ihre Inspiration aus dem Reich der Insekten, deren natürliche Formen sie mit modernen Materialien wie Nylon oder Aluminium verbindet. Diese „zukunftsweisende Fusion von Natur und Technik“ überzeugte die Jury. Beide Preisträgerinnen sind noch bis zum 4. Dezember auf der MKG Messe Kunst und Handwerk persönlich anwesend.

Foto: Jamie Dau/MKG

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13 Hocker, 7 Gefangene, 7 Studierende

Mit Gestaltung gegen Gewalt | 02. November 2016

Im Rahmen der MKG Messe Kunst und Handwerk stellt das MKG das Projekt „Handwerk und Gewalt“ vor. Drei Tage lang haben sieben junge Gefangene und sieben Studierende in einer Gefängnistischlerei miteinander geredet, gearbeitet und gegessen. Daraus entstanden 13 sehr persönliche Transformationen des Möbelstücks.

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Im Rahmen der MKG Messe Kunst und Handwerk stellt das MKG das Projekt „Handwerk und Gewalt“ vor. Drei Tage lang haben sieben junge Gefangene und sieben Studierende in einer Gefängnistischlerei miteinander geredet, gearbeitet und gegessen. Daraus entstanden 13 sehr persönliche Transformationen des Möbelstücks. Gewalt ist eine Alltagserfahrung. Sie zeigt sich physisch – als Angriff, Zerstörung und Aggression – oder psychisch in Formen von Missbrauch, Ausschluss und Verweigerung. Das Projekt nutzt handwerkliche Techniken, um mittels der artfremden Bearbeitung gewöhnlicher Hocker Gewalt sichtbar zu machen. Die Gefangenen haben Erfahrungen mit Gewalt gemacht und sich in diesem Workshop auf eine für sie völlig neue Ausdrucksmöglichkeit eingelassen. Das Projekt ist eine Kooperation der Detmolder Schule für Architektur und Innenarchitektur, repräsentiert von Hendrike Farenholtz und Prof. Verena Wriedt, und der Justizvollzugsanstalt Herford. Und es enstand eine Form der Zusammenarbeit, die fortgeführt werden soll.

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Erinnerungsstücke gesucht!

Sammelaktion "Hamburg erinnert sich" | 11. März 2014

Fotos, Spielzeug, Bücher oder ganz alltägliche Gegenstände aus dem 1. Weltkrieg sucht das MKG für die kommende Ausstellung "Krieg und Propaganda 14/18".

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Fotos, Spielzeug, Bücher oder ganz alltägliche Gegenstände aus dem 1. Weltkrieg sucht das MKG für die kommende Ausstellung "Krieg und Propaganda 14/18". Dieses Album mit Feldpostkarten sandte uns ein Hamburger Bürger. Es zeigt Postkarten, die die Männer ihren daheim gebliebenen Frauen von der Front schickten. Lagern auch auf Ihrem Dachboden Objekte mit persönlichen Erinnerungen und Geschichten an den 1. Weltkrieg? Dann können Sie die Stücke am 22. und 23. März von 10 bis 15 Uhr im MKG abgeben. Als Zeugen für einen Krieg, dessen Ausbruch 100 Jahre zurückliegt, sollen die ausgewählten Fundstücke im MKG präsentiert werden. Bringen Sie bitte das zum Download bereitstehende Objektdatenblatt ausgefüllt mit. Download

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Neu im MKG

Herzlich Willkommen Roberto Pera! | 24. Februar 2014

Als studierter Islam- und Religionswissenschaftler mit italienischen Wurzeln unterstützt Roberto Pera (28) für zwei Jahre das Team in der Vermittlung.

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Als studierter Islam- und Religionswissenschaftler mit italienischen Wurzeln unterstützt Roberto Pera (28) für zwei Jahre das Team in der Vermittlung. Sein besonderes Interesse für die arabische Welt und ihre Sprache führte ihn auch nach Syrien, Jordanien und Tunesien. Im MKG wird Pera Vermittlungsangebote für die umfangreiche Islamsammlung entwickeln, die am 13. November in neuer Präsentation eröffnet wird. Damit will das MKG einen Beitrag leisten zum interkulturellen Dialog, der seit Jahren in der Diskussion um Migration gefordert wird. Ermöglicht wird sein Aufenthalt durch die Alfred Toepfer Stiftung, die im Rahmen des Projekts „Kulturelle Vielfalt und Migration“ Museums-Stipendien vergibt.

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"Nichts gibt es nicht"

Schüler interviewen Willard Wigan | 09. Dezember 2013

Zur Eröffnung der Ausstellung "Kleine Welten" interviewten Kira Marlen Nehring und Nahuel Drexelius, beide in der 12. Klasse der Stadtteilschule Stellingen, den Künstler Willard Wigan. „Ich möchte der Welt zeigen, dass die kleinen Sachen die größten Dinge sein können", sagt Wigan.

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Zur Eröffnung der Ausstellung "Kleine Welten" interviewten Kira Marlen Nehring und Nahuel Drexelius, beide in der 12. Klasse der Stadtteilschule Stellingen, den Künstler Willard Wigan. „Ich möchte der Welt zeigen, dass die kleinen Sachen die größten Dinge sein können", sagt Wigan. "In der Schule konnte ich mich nicht ausdrücken und ich habe mich wie ein Niemand gefühlt. Ich wollte mit dieser Welt experimentieren, die wir nicht sehen können. Meine Arbeit ist eine Reflexion meiner selbst." In der Schule leidet der Brite an Legasthenie, wird von Mitschülern und Lehrern gehänselt. Er zieht sich zurück in eine eigene Welt und baut dort für Ameisen ganze Wohnkomplexe mit Mobiliar und Ausstattung. Er glaubt, dass wenn man sein Werk nicht sehen kann, es auch nicht kritisiert werden kann. Oft beschrieben als „nichts", nimmt sich Wigan vor, der Welt zu zeigen, dass „nichts" nicht existiert. Seine faszinierenden Mikroskulpturen sind nun bis 16. März im MKG zu sehen.

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JBG-Preisträger stehen fest

Junge Gestalter ausgezeichnet | 28. November 2013

Am 29. November wurde Kiho Kang im Rahmen der Eröffnung der MKG Messe für Kunst und Handwerk der mit 7.500 Euro dotierte Justus Brinckmann Preis verliehen. Studio mischer‘traxler erhielt den Förderpreis und 2.500 Euro.

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Am 29. November wurde Kiho Kang im Rahmen der Eröffnung der MKG Messe für Kunst und Handwerk der mit 7.500 Euro dotierte Justus Brinckmann Preis für seine Keramiken verliehen. Seine Arbeiten mit ihren zarten Oberflächen und poetischen Formen schmiegen sich vielsagend in den Raum. Studio mischer‘traxler erhielt den Förderpreis und 2.500 Euro. Das Duo balanciert zwischen Handwerk, Technologie und Nachhaltigkeit und sucht neue Produktionswege. Mit "Relumine" machten sie etwa aus zwei alten Lampen und einer energiesparenden Leuchtstoffröhre ein faszinierendes Lichtobjekt.

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