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Tagung „Social Design“

Wissenschaftler und Designer diskutieren | 23. Mai 2014

Wann ist Design sozial? Wo sind seine Wurzeln und welche Perspektiven bietet es? Und was überhaupt ist soziales Design? Im Vestibül  des MKG kamen am 23. und 24. Mai rund 140 Teilnehmer aus Wissenschaft und Praxis zusammen, um Antworten auf derlei Fragen zu finden.

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Wann ist Design sozial? Wo sind seine Wurzeln und welche Perspektiven bietet es? Und was überhaupt ist soziales Design? Im Vestibül des MKG kamen am 23. und 24. Mai rund 140 Teilnehmer aus Wissenschaft und Praxis zusammen, um Antworten auf derlei Fragen zu finden. Damit spürte die Tagung, die in Kooperation mit der Gesellschaft für Designgeschichte stattfand, einer Tendenz im Design nach, die in den letzten Jahren einen wahren Boom erfahren hat. Nach einem Abstecher in die Designgeschichte wurde es am ersten Tag gleich konkret. Wie Social Design in der Praxis aussehen kann, zeigte Daniel Kerber von morethanshelters: In einem Flüchtlingslager in Zaatari, Jordanien, entwickelt das Kollektiv Lösungen, um den Wohnraum der Flüchtlinge zu optimieren. In enger Zusammenarbeit mit den Menschen vor Ort entsteht so nach und nach eine Zeltstadt, die an die Bedürfnisse der Menschen angepasst ist. Doch nicht nur die Designer selbst stehen in der Pflicht; „Social Design“ bedarf schließlich auch Produzenten und Konsumenten, die sich ihrer sozialen Verantwortung bewusst sind. Nach einem intensiven ersten Tag sind wir gespannt auf den zweiten Tag.

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70.000 sahen "Endstation Meer"

Großes Interesse bei jungen Menschen | 05. April 2013

70.000 Besucher sahen "Endstation Meer?". Die Ausstellung zog besonders viele junge Menschen und Familien an, die sich mit großen Interesse über das Problem Plastik informierten. Allein 3.000 Familientickets wurden verkauft, ein Viertel der Besucher war unter 18 Jahre.

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70.000 Besucher sahen "Endstation Meer?". Die Ausstellung zog besonders viele junge Menschen und Familien an, die sich mit großen Interesse über das Problem Plastik informierten. Allein 3.000 Familientickets wurden verkauft, ein Viertel der Besucher war unter 18 Jahre. Über 150 Schulklassen und Kita-Gruppen besuchten die Ausstellung. Viele Kinder, aber auch Erwachsene, erschlossen sich die Ausstellung spielerisch mit der Kindertour. Das Ferienprogramm war ausgebucht. Die Plastikmüll-Debatte, die Filme zur Ausstellung und die öffentlichen Führungen waren sehr gut besucht. Ab dem 11. Mai ist das Plastikmüll-Projekt in der Kunsthalle TR 1 im finnischen Tampere zu sehen. Anschließend wandert die Ausstellung ins Trapholt Museum für Moderne und Angewandte Kunst und Design in Kolding, Dänemark, und in das Vandalorum - Zentrum für Kunst und Design in Schweden. Mehr Informationen zur internationalen Tournee und zum Plastikmüll-Projekt finden Sie unter www.plasticgarbageproject.org.

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Wohin mit dem Müll?

Das Plastikmüll-Projekt klärt auf | 17. Dezember 2012

Fünf Tonnen Plastikmüll häuften Mitarbeiter in den letzten Tagen im ersten Stock des MKG auf. Mit Mundschutz und Gummihandschuhen stapelten sie vergilbte Schuhsohlen, Bauhelme, Bojen, Körbe, Flaschen, Halterungen, Beutel und unendliche viele andere kaum mehr identifizierbare Plastikteile.

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Fünf Tonnen Plastikmüll häuften Mitarbeiter in den letzten Tagen im ersten Stock des MKG auf. Mit Mundschutz und Gummihandschuhen stapelten sie vergilbte Schuhsohlen, Bauhelme, Bojen, Körbe, Flaschen, Halterungen, Beutel und unendliche viele andere kaum mehr identifizierbare Plastikteile. "Endstation Meer? Das Plastikmüll-Projekt" zeigt ab dem 18. Dezember die Schattenseiten des formbaren Wundermittels Plastik, das Designer und Konsumenten gleichermaßen begeistert. Weltweit werden pro Sekunde 8.000 Kilogramm Kunststoffe und 20.000 Plastiktüten hergestellt. Jedes Jahr gelangen mehr als 6,4 Millionen Tonnen Abfälle in die Ozeane. Allein in der Nordsee sind es etwa 600.000 Kubikmeter. Die größte Plastiksuppe schwimmt im Pazifik und ist so groß wie Mitteleuropa. Jährlich kommen 20.000 Tonnen dazu. Herkömmliches Plastik ist nicht biologisch abbaubar, wird in immer kleinere Stücke aufgebrochen, von den Meerestieren geschluckt, die oft daran  und landet schließlich auf unserem Teller. Die Ausstellung klärt auf, sensibilisiert und zeigt Auswege aus dem Plastik-Problem.

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Nachhaltig ...

Erde + Wasser + Licht = Stuhl | 27. November 2012

Das sind die drei Hauptkomponenten, aus denen der Weiden-Stuhl „Projekt Chair Farm“ von Werner Aisslinger entsteht. Zu sehen ist er in einem kleinem, speziell dafür angefertigten Gewächshaus in der Sammlung Design des MKG im Denkraum Nachhaltigkeit.

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Das sind die drei Hauptkomponenten, aus denen der Weiden-Stuhl „Projekt Chair Farm“ von Werner Aisslinger entsteht. Zu sehen ist er in einem kleinem, speziell dafür angefertigten Gewächshaus in der Sammlung Design des MKG im Denkraum Nachhaltigkeit. Grundlegender Gedanke des Designers war die Überlegung, wie man globalisierte Serienprozesse in umgekehrter Richtung, das heißt als ressourcenschonende lokale Produktion realisieren kann. Bei diesem Sitzobjekt wächst die Weide in ein formgebendes Gerüst hinein. Der Stuhl wird also nicht produziert, sondern wächst aus eigener Kraft. Hinter dem Titel „Projekt Chair Farm“ steckt die Idee einer Produktplantage, auf der Stühle wie Früchte auf dem Feld gedeihen.

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75.000 Euro für ein Haus aus Müll

07. März 2012

Katell Gélébart erhält den KAIROS-Preis. Mit dem Preisgeld will sie ein Recycling-Haus entwickeln, das in Serie produziert werden kann.

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Getränkekartons, Nudelverpackungen Plastikflaschen, alte Kleider und Postsäcke - mit ungewöhnlichen Materialien und Ideen und dem Prinzip der Wiederverwertung schafft die Recycling-Designerin Katell Gélébart Kleidung, Accessoires und Möbel. Sie verwendet schlicht alles "Was da ist", so auch der Titel ihrer Ausstellung im MKG, und will zeigen, dass Dinge, die scheinbar nicht mehr gebraucht werden, wertvolle Rohmaterialien sind. Für ihre Arbeit wurde sie am 4. März von der Alfred Toepfer Stiftung mit dem mit 75.000 Euro dotierten KAIROS-Preis ausgezeichnet. 1.100 Gäste aus Hamburgs Gesellschaft, Politik und Kultur kamen am 4. März ins Schauspielhaus, um mit Katell Gélébart zu feiern. In ihrer Rede kündigte sie an, das Preisgeld in die Entwicklung eines Recycling-Hauses zu investieren, das ausschließlich aus wiederverwendbarem Materiali besteht und in Serie produziert werden kann. Sie nutze die Gelegenheit auch gleich, um Interessierte aus dem Publikum für das Projekt zu gewinnen. Das Bundesjugendballett zeigte in seiner Choreographie „Mut zum Tanz“, wie tragbar und alltagstauglich Gélébarts Recycling-Kleidung ist. Im Anschluss wurde die Ausstellung über Katell Gélébart im MKG feierlich eröffnet. Mehr zur Ausstellung finden Sie hier.

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