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Neuer Ausstellungsaal

MKG eröffnet ehemalige Turnhalle | 05. Juli 2016

Der Ausstellungssaal von 1910 auf dem Grundriss der ehemaligen Turnhalle von 1877 wurde wieder hergestellt. Der 330 qm große, lichtdurchflutete Raum in der Mittelachse des Hauses ist vom 5. bis 31. Juli für die Besucher erfahrbar. Mit der Ausstellung "sports/no sports" über die Wechselwirkung von Mode und Sportbekleidung wird der Saal ab dem 2. September 2016 erstmals bespielt. Die „Turnhalle“ öffnet vom Eingangsfoyer aus die zentrale Blickachse durch das Gebäude und erlaubt den Zugang zu einem der Innenhöfe über die Terrasse zum Spiegelsaal.

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Der Ausstellungssaal von 1910 auf dem Grundriss der ehemaligen Turnhalle von 1877 wurde wieder hergestellt. Der 330 qm große, lichtdurchflutete Raum in der Mittelachse des Hauses ist vom 5. bis 31. Juli für die Besucher erfahrbar. Mit der Ausstellung "sports/no sports" über die Wechselwirkung von Mode und Sportbekleidung wird der Saal ab dem 2. September 2016 erstmals bespielt. Die „Turnhalle“ öffnet vom Eingangsfoyer aus die zentrale Blickachse durch das Gebäude und erlaubt den Zugang zu einem der Innenhöfe über die Terrasse zum Spiegelsaal. In den 1950er Jahren wurde der rund 6 Meter hohe Raum durch eine Zwischendecke geteilt. Mit einer großzügigen Spende von Christl und Dr. Michael Otto in Höhe von 500.000 Euro konnte diese Baumaßnahme rückgängig gemacht. Der Bund beteiligte sich mit 300.000 Euro aus dem Denkmalschutz-Sonderprogramm V. Die Stiftung Denkmalpflege Hamburg stellte 200.000 Euro zur Verfügung. Historisches Vorbild war der Ausstellungssaal, den Museumsgründer Justus Brinckmann bereits 1910 für die Präsentation seiner schnell wachsenden Sammlung auf dem Grundriss der 1877 dort eingerichteten Schulturnhalle umbauen ließ.

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Wir blättern um

Neue Seite der „Weltchronik“ | 20. Juni 2016

„Bitte umblättern“ heißt es im MKG alle drei Monate. Weil die lichtempfindlichen Grafiken der „Schedel’schen Welchronik“ auszubleichen drohen, darf eine Seite aus konservatorischen Gründen nur kurze Zeit gezeigt werden. Nun ist auch wieder die Original-Ausgabe aus dem 15. Jahrhundert zu sehen. Das kostbare Buch muss immer wieder für längere Zeit im geschlossenen Zustand ruhen um den Einband nicht zu zerstören. Die Follower der MKG-Social-Media-Kanäle haben gewählt: Als nächstes wird die Stadtansicht von Rom in der Sammlung Renaissance zu sehen sein.

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„Bitte umblättern“ heißt es im MKG alle drei Monate. Weil die lichtempfindlichen Grafiken der „Schedel’schen Welchronik“ auszubleichen drohen, darf eine Seite aus konservatorischen Gründen nur kurze Zeit gezeigt werden. Nun ist auch wieder die Original-Ausgabe aus dem 15. Jahrhundert zu sehen. Das kostbare Buch muss immer wieder für längere Zeit im geschlossenen Zustand ruhen um den Einband nicht zu zerstören. Die Follower der MKG-Social-Media-Kanäle haben gewählt: Als nächstes wird die Stadtansicht von Rom in der Sammlung Renaissance zu sehen sein. In der ewigen Stadt verbindet sich Antike mit der christlichen Tradition. Römische Kaiser und katholische Päpste haben durch ihre Bautätigkeit das Stadtbild geprägt. Auch in der „Schedel’schen Weltchronik“ finden sich die wichtigsten Sehenswürdigkeiten: Colosseum, Trajanssäule, Pantheon und Engelsburg. Doch nicht alle Bauten haben überdauert: Auf dem vatikanischen Hügel im Hintergrund ist noch die alte Peterskirche zu sehen. Kurz nach Erscheinen der Chronik 1493 beginnt der Neubau des Petersdoms. Die „Schedel’sche Weltchronik“ dokumentiert die Weltgeschichte der Renaissance, enthält aber auch viele handkolorierte Holzschnitte von den berühmtesten Städten der damaligen Zeit.

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Kampfroboter im Anmarsch

Cosplayer leiht MKG "sein Mädchen" | 27. Mai 2016

Für Hokusai x Manga baute Naisho alias Rudolf sein Cosplay-Kostüm "Miku" schon mal auf und freut sich auf die Ausstellung. Miku ist das Maskottchen der Gesangssyntheziser-Software Vocaloid und hat es dem Mathelehrer sofort angetan.

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Für Hokusai x Manga baute Naisho alias Rudolf sein Cosplay-Kostüm "Miku" schon mal auf und freut sich auf die Ausstellung. Miku ist das Maskottchen der Gesangssyntheziser-Software Vocaloid und hat es dem Mathelehrer sofort angetan. Die Figur ist ein virtueller Popstar, ein Schulmädchen von 16 Jahren. 400 Stunden und über 2000 Euro hat er in sein Meisterstück investiert. Die aus Latex, Lüftungsgittern, Polystyrol und Abluftrohren gebaute Rüstung ist rund 25 Kilo schwer. Ganze sechs Tage ist der 61-jährige Ulmer mit seiner Miku auf Cosplay-Conventions, Buchmessen und Manga-Treffen aufgetreten. Sitzen? Keine Chance. Dafür ist er der Star der Szene.

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"Rote Vase"

MKG erwirbt Kleid von Marina Hoermanseder | 23. Mai 2016

Vase? Amphore? Skulptur? Fast. Dieses Kleid aus Leder heißt tatsächlich „Rote Vase“. Die österreichische Designerin Marina Hoermanseder hat es für die Herbst/Winter Kollektion 2015/16 entworfen. Jetzt hat die Stiftung für die Hamburger Kunstsammlungen dieses Teil für die Mode-Sammlung des MKG erworben.

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Vase? Amphore? Skulptur? Fast. Dieses Kleid aus Leder heißt tatsächlich „Rote Vase“. Die österreichische Designerin Marina Hoermanseder hat es für die Herbst/Winter Kollektion 2015/16 entworfen. Jetzt hat die Stiftung für die Hamburger Kunstsammlungen dieses Teil für die Mode-Sammlung des MKG erworben. Bevorzugte Materialien der 1986 geborenen Modeschöpferin: Leder und 3D-gedruckte Kunststoffe. Besondere Kennzeichen: derbe Lederriemen und Metallschnallen. Hoermanseder entwickelt daraus vasen- oder kuppelförmige Röcke, die die Trägerin zu einem skulpturalen Wesen machen. Mit diesem Kleid überzeugte die Wienerin bei der letzten Berliner Fashion Week.

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Courrèges trifft Spiegel-Kantine

Mode aus den 60ern und 70ern | 01. Februar 2016

In Erinnerung an den kürzlich verstorbenen französischen Modedesigner André Courrèges (1923-2016) zeigt das MKG in den nächsten zwei Monaten seine Entwürfe aus der eigenen Modesammlung. Die sechs Outfits entstehen im gleichen Zeitraum, wie die berühmte Spiegel-Kantine (1969) von Verner Panton (1926-1998).

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In Erinnerung an den kürzlich verstorbenen französischen Modedesigner André Courrèges (1923-2016) zeigt das MKG in den nächsten zwei Monaten seine Entwürfe aus der eigenen Modesammlung. Die sechs Outfits entstehen im gleichen Zeitraum, wie die berühmte Spiegel-Kantine (1969) von Verner Panton (1926-1998). André Courrèges gehört in den 1960er/70er Jahren zur Avantgarde der französischen Couturiers. Gemeinsam mit Mary Quant gilt er als Erfinder des Minirocks. Courrèges Mode ist zukunftsorientiert, enthüllt nicht nur Arme und Beine der Frau, sondern experimentiert auch mit neuen Materialien wie Vinyl und Nylon. Geometrische Formen und kräftige Unifarben aus relativ steifen Materialien, wie Gabardine, Wendewolle und Organza sind bezeichnend für den Courrèges-Look. Auf Grund seines sachlich-funktionalen Designs wird er auch als Le Corbusier der Mode bezeichnet.

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Zuwachs in der Modesammlung

Neues aus der Kollektion von Comme des Garçons | 03. Juli 2015

Diese Looks aus der aktuellen Kollektion von Comme des Garçons hat kürzlich die Stiftung für die Hamburger Kunstsammlungen für das MKG erworben. Die skulpturalen Ensembles (Mantel und Shorts / Hosenkombination und Shirt) aus laminiertem Baumwollsamt und Wolltuch, kombiniert mit Kunstleder und Polyestergewebe, fallen nicht nur aus dem allgemeinen Modetrend.

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Diese Looks aus der aktuellen Kollektion von Comme des Garçons hat kürzlich die Stiftung für die Hamburger Kunstsammlungen für das MKG erworben. Die skulpturalen Ensembles (Mantel und Shorts / Hosenkombination und Shirt) aus laminiertem Baumwollsamt und Wolltuch, kombiniert mit Kunstleder und Polyestergewebe, fallen nicht nur aus dem allgemeinen Modetrend. Sie scheinen vielmehr Ideen der künstlerischen Avantgarde aus dem frühen 20. Jahrhunderts aufzunehmen. Erinnern sie doch sehr an die expressionistischen Tanzmasken von Lavinia Schulz und Walter Holdt, die in der Sammlung Moderne eine kleine Bühne bevölkern. Das macht Rei Kawakubos Modelle für unsere Modesammlung doppelt interessant. Das ungewöhnliche Volumen der beiden Gewänder erfordert die Aufbewahrung in einer übergroßen Kleiderbox, in der sie auch den Weg aus Japan über Paris nach Hamburg zurückgelegt haben. Mehr Modelle aus der Kollektion Frühling/Sommer 2015 von Rei Kawakubo (1942) für Comme des Garçons finden Sie hier.

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