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Eingeschrieben mit Blut

Künstlerin Natascha Stellmach tätowiert Tabus und Ängste | 27. Juli 2015

Welche Selbstbilder, Tabus und Sehnsüchte haben Menschen in der heutigen Gesellschaft? Diese Fragen stellt Natascha Stellmach in ihrem Projekt The Letting Go. Am 25. und 26. Juli tätowierte die Künstlerin im Rahmen der Tattoo-Ausstellung im MKG 10 mutigen Besucher Bloodline-Tattoos auf die Haut.

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Welche Selbstbilder, Tabus und Sehnsüchte haben Menschen in der heutigen Gesellschaft? Diese Fragen stellt Natascha Stellmach in ihrem Projekt The Letting Go. Am 25. und 26. Juli tätowierte die Künstlerin im Rahmen der Tattoo-Ausstellung im MKG 10 mutigen Besucher Bloodline-Tattoos auf die Haut. Mit jedem Einzelnen suchte sie ein Wort, das zusammenfasst, was er oder sie im Leben loslassen möchte. Worte wie Schein, Ernst oder Kerker wurden mit einer tintenlosen Tätowier-Maschine auf eine selbstgewählte Körperstelle der Teilnehmer geschrieben. Das Blut steht bei diesem Prozess für das ausgewählte Thema, das gleichzeitig aus dem Körper herausquillt. Später verschwindet mit der Abheilung der Wunde das Wort, der physische Heilungsprozess wird zum Symbol für die Verarbeitung und das Loslassen. Die Heilungsphase dokumentieren die Teilnehmer mit Fotos und Gedankennotizen, die die Künstlerin sammelt. Stellmach greift in ihrer Performance rituelle und spirituelle Aspekte des Tätowierens auf und gibt dieser traditionellen Kulturtechnik durch ihre Auseinandersetzung mit dem Thema Schrift, Tabus und Interaktion eine ganz neue Dimension.

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Ausstellung eröffnet

600 Tattoo-Fans feierten im MKG | 13. Februar 2015

Rund 600 Tattoo-Begeisterte kamen gestern zur Eröffnung, um sich über die lange Geschichte des Tätowierens, die Traditionen von den indigenen Völker bis heute und über die aktuelle Hamburger Tattoo-Szene zu informieren.

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Rund 600 Tattoo-Begeisterte kamen gestern zur Eröffnung, um sich über die lange Geschichte des Tätowierens, die Traditionen von den indigenen Völker bis heute und über die aktuelle Hamburger Tattoo-Szene zu informieren. Besonders beliebt und von vielen Neugierigen umringt war die kinetische Skulptur „Auto-Ink“ (2010) des Künstlers Chris Eckert. Die Tattoo-Maschine malt jedem Besucher, der sie selbst in Bewegung setzt, nach dem Zufallsprinzip ein Tattoo aus Tinte auf den Unterarm. Die drei vorprogrammierten Motive - ein Davidstern, ein Kreuz und ein Halbmond - verschwinden nach wenigen Tagen. Im Foyer feierten Tätowierte und Unverzierte bei fritz-cola und Popcorn bin in den späten Abend.

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