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Einzigartige Jugendstil-Bücher

Der Bucheinband als Kunstform | 11. November 2015

Parallel zu „Jugendstil. Die große Utopie“ zeigt die Gerd Bucerius Bibliothek im MKG Schätze der Bucheinbandkunst, die Gründungsdirektor Justus Brinckmann schon 1900 auf der Pariser Weltausstellung erwarb. Die Erneuerung der Buchkunst in dieser Zeit schließt an die europäische Kunstbewegung des „Arts & Crafts“ an, die sich in Abkehr von der industriellen Massenproduktion auf vorbildliche handwerkliche Techniken rückbesann. Hohe Qualität, besondere Schönheit und individuelle Gestaltung sollten die Einbände zum Leuchten bringen.

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Parallel zu „Jugendstil. Die große Utopie“ zeigt die Gerd Bucerius Bibliothek im MKG Schätze der Bucheinbandkunst, die Gründungsdirektor Justus Brinckmann schon 1900 auf der Pariser Weltausstellung erwarb. Die Erneuerung der Buchkunst in dieser Zeit schließt an die europäische Kunstbewegung des „Arts & Crafts“ an, die sich in Abkehr von der industriellen Massenproduktion auf vorbildliche handwerkliche Techniken rückbesann. Hohe Qualität, besondere Schönheit und individuelle Gestaltung sollten die Einbände zum Leuchten bringen. Die Bucheinbandkunst wird zu einer neuen, eigenständigen Kunstform. Handgefertigte und aufwendig gestaltete Bucheinbände mit erzählerisch illustrativen Darstellungen oder reduzierten symbolischen Kompositionen abstrakter, linearer Formen prägen das Erscheinungsbild. Zu sehen sind Unikate von Carl Otto Czeschka, Léon Gruel, Georg Hulbe, Paul Kersten, Koloman Moser, Ambroise Saint-André de Lignereux, Henry van de Velde und René Wiener.

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