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Einzigartige Jugendstil-Bücher

Der Bucheinband als Kunstform | 11. November 2015

Parallel zu „Jugendstil. Die große Utopie“ zeigt die Gerd Bucerius Bibliothek im MKG Schätze der Bucheinbandkunst, die Gründungsdirektor Justus Brinckmann schon 1900 auf der Pariser Weltausstellung erwarb. Die Erneuerung der Buchkunst in dieser Zeit schließt an die europäische Kunstbewegung des „Arts & Crafts“ an, die sich in Abkehr von der industriellen Massenproduktion auf vorbildliche handwerkliche Techniken rückbesann. Hohe Qualität, besondere Schönheit und individuelle Gestaltung sollten die Einbände zum Leuchten bringen.

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Parallel zu „Jugendstil. Die große Utopie“ zeigt die Gerd Bucerius Bibliothek im MKG Schätze der Bucheinbandkunst, die Gründungsdirektor Justus Brinckmann schon 1900 auf der Pariser Weltausstellung erwarb. Die Erneuerung der Buchkunst in dieser Zeit schließt an die europäische Kunstbewegung des „Arts & Crafts“ an, die sich in Abkehr von der industriellen Massenproduktion auf vorbildliche handwerkliche Techniken rückbesann. Hohe Qualität, besondere Schönheit und individuelle Gestaltung sollten die Einbände zum Leuchten bringen. Die Bucheinbandkunst wird zu einer neuen, eigenständigen Kunstform. Handgefertigte und aufwendig gestaltete Bucheinbände mit erzählerisch illustrativen Darstellungen oder reduzierten symbolischen Kompositionen abstrakter, linearer Formen prägen das Erscheinungsbild. Zu sehen sind Unikate von Carl Otto Czeschka, Léon Gruel, Georg Hulbe, Paul Kersten, Koloman Moser, Ambroise Saint-André de Lignereux, Henry van de Velde und René Wiener.

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Buchkunst im Umbruch

Künstlerbücher im Ersten Weltkrieg | 09. Juli 2014

Die Gerd Bucerius Bibliothek im MKG zeigt parallel zur Ausstellung „Krieg und Propaganda 14/18“ eine Auswahl von originalen Büchern und Grafiken aus der Zeit des Ersten Weltkriegs.

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Die Gerd Bucerius Bibliothek im MKG zeigt parallel zur Ausstellung „Krieg und Propaganda 14/18“ eine Auswahl von originalen Büchern und Grafiken aus der Zeit des Ersten Weltkriegs. Noch 1908 malt Oskar Kokoschka für die Wiener Werkstätten mit „Die träumenden Knaben“ ein frühexpressionistisches Kunstwerk mit märchenhafter Anmutung. 1914 landen seine Knaben im Schützengraben. Die traumatischen Erfahrungen an der Front bestimmen nicht nur die Themen in der Kunst, die während und nach dem Ersten Weltkrieg entsteht. Auch der Stil vieler Künstler ändert sich. Sie verarbeiten ihre Kriegserlebnisse in neuen Formen der Dissonanz und des Stilbruches. Zu sehen sind Werke wie Fernand Légers Kompositionen zum „Ende der Welt" (1919), der von Ernst Ludwig Kirchner gestaltete Gedichtband „Umbra vitae" (1924) und Georges Grosz‘ politisch-agitatorische Grafiken „Abrechnung folgt" von 1923.

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