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Das Glück ist zurück

Chinesische Vase restauriert | 04. April 2017

Nach aufwendiger Restaurierung ist diese monumentale chinesische Vase in der Asien-Sammlung im MKG zu bestaunen. Sie ist mehr als 100 Jahre alt, stolze 1,40 Meter groß und mit unzähligen Glückssymbolen bemalt: Schmetterlinge, Fledermäuse, Pfirsiche als Symbol des langen Lebens.

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Nach aufwendiger Restaurierung ist diese monumentale chinesische Vase in der Asien-Sammlung im MKG zu bestaunen. Sie ist mehr als 100 Jahre alt, stolze 1,40 Meter groß und mit unzähligen Glückssymbolen bemalt: Schmetterlinge, Fledermäuse, Pfirsiche als Symbol des langen Lebens. Päonien stehen für Reichtum und weibliche Schönheit, Granatäpfel für reiche Nachkommenschaft und Wohlstand, Lochmünzen für finanziellen Reichtum, ein Fischpaar als Symbol für Harmonie in der Ehe, die Kaki-Frucht für Freude und der Phönix für die Kaiserin, den Süden und die Sonne. Die Bodenvase mit seitlichen Ziergriffen entstand in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts. Sie befindet sich seit den 1950ern im Besitz des MKG. Zu unbekanntem Zeitpunkt beschädigt wurde sie notdürftig gesichert, also mit Klebeband umwickelt und ins Depot verbannt. Nach ihrer Wiederentdeckung wurde sie nun fachgerecht restauriert. Foto: MKG

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Mobile Welten: Phase 2

Schweizer Uhren gegen Porzellan | 24. Februar 2017

Nach dem Kick-off des Projekts "Mobile Welten" im Herbst 2016 geht die Ausstellung mit einer Arbeit des Künstlerpaars Zheng Mahler aus Hongkong in die nächste Phase über. „Mutual Aid“ ist eine Installation aus Keramiken, die an überdimensionalen Einzelteile einer Schweizer Uhr erinnern, und zwei großen Bildschirmen mit vertonten Videosequenzen. Die Arbeit greift die Handelsbeziehungen im 19. Jahrhundert zwischen China, das Porzellan nach Europa lieferte, und der Schweiz  auf, die im Gegenzug hochwertige Uhren nach Fernost schickte.

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Nach dem Kick-off des Projekts "Mobile Welten" im Herbst 2016 geht die Ausstellung mit einer Arbeit des Künstlerpaars Zheng Mahler aus Hongkong in die nächste Phase über. „Mutual Aid“ ist eine Installation aus Keramiken, die an überdimensionalen Einzelteile einer Schweizer Uhr erinnern, und zwei großen Bildschirmen mit vertonten Videosequenzen. Die Arbeit greift die Handelsbeziehungen im 19. Jahrhundert zwischen China, das Porzellan nach Europa lieferte, und der Schweiz auf, die im Gegenzug hochwertige Uhren nach Fernost schickte. Außerdem setzt sich "Mutual Aid" (dt. „Gegenseitige Hilfe“) mit weiteren Aspekten des hochspannenden Tauschgeschäfts zwischen verschiedenen Kulturen auseinander. Zheng Mahler verarbeiten zum Beispiel Abaloneschalen, die aus Afrika stammen, in Zürich zwischengelagert wurden und schließlich zur Perlmuttgewinnung nach China gelangten. Das Material wird wiederum zur Herstellung hochwertiger Uhren in der Schweiz benötigt. Das Künstlerduo beleuchtet mit seiner Arbeit die politisch-historischen Dimensionen dieser Handelsbeziehung. Das Projekt "Mobile Welten" ist ein work in progress unter der kuratorischen Leitung von Roger Buergel und läuft noch bis 2018 im MKG.

Foto: Jamie Dau

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Winter in Japan

Zauberhafte Schneelandschaften | 10. Februar 2017

Eiskalt und winterweiß kann es auch im japanischen Winter sein. Das MKG zeigt in seiner Asiensammlung rund 30 stimmungsvolle Schneelandschaften mit Holzschnitten von Utagawa Hiroshige (1797-1858), zarten Tuschebildern und zauberhaften Keramiken, deren kunstvoll aufgebrachten dickflüssigen Schlickerauflagen und Glasuren an Schnee erinnern.

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Eiskalt und winterweiß kann es auch im japanischen Winter sein. Das MKG zeigt in seiner Asiensammlung rund 30 stimmungsvolle Schneelandschaften mit Holzschnitten von Utagawa Hiroshige (1797-1858), zarten Tuschebildern und zauberhaften Keramiken, deren kunstvoll aufgebrachten dickflüssigen Schlickerauflagen und Glasuren an Schnee erinnern. Als Inselbewohner haben die Japaner besonders oft mit Naturkatastrophen wie Erdbeben, Tsunami, Vulkanen und Taifunen zu tun. Daher haben sie eine enge Beziehung zur Natur. Auch der Reisanbau zwingt sie, die Jahreszeiten aufmerksam zu verfolgen. So ist es üblich, sich stets mit einigen Worten zum Wetter zu begrüßen. Und man begeht Feste und Bräuche wie das jährliche Kirschblütenfest. Für die verschiedenen Jahreszeiten haben sich sogar bestimmte Pflanzen und Begriffe als Erkennungsmerkmale herausgebildet. So symbolisiert der immergrüne, oft auch schneebeladene Bambus den Winter, vor allem, weil er sich zwar unter der Last biegt, aber nicht bricht. Die bereits im Februar blühende Zierpflaume zeigt das Ende des Winters an. Der Kranich gilt nicht nur als Glücksbringer für das neue Jahr, sondern auch als Symbol für den Winter.

Abb.: Der Ort Atagoshita und die Yabu-Strasse, Aus der Serie: 100 berühmte Ansichten von Edo, Utagawa Hiroshige (1797-1858), Japan, Edo, 1857, Farbholzschnitt

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Druckfrisch, opulent, bildgewaltig

Sammlungskatalog Fotografie ist da | 21. Dezember 2016

Wir feiern die Fotografie. Im neuen Sammlungskatalog. Auf 392 Seiten. Ein Muss für alle Fotoliebhaber. Ab sofort in Buchhandlung Walther König erhältlich, erschienen zur Ausstellung „ReVision. Fotografie im MKG“ im Steidl Verlag. Das opulente, bildgewaltige Buch stellt eine der bedeutendsten Museumssammlungen der Fotografie in Deutschland vor und nähert sich der 75.000 Werke umfassenden Kollektion in 11 Kapiteln anhand ausgewählter Gattungen wie Porträt-, Architektur- oder Reisefotografie.

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Wir feiern die Fotografie. Im neuen Sammlungskatalog. Auf 392 Seiten. Ein Muss für alle Fotoliebhaber. Ab sofort in Buchhandlung Walther König erhältlich, erschienen zur Ausstellung „ReVision. Fotografie im MKG“ im Steidl Verlag. Das opulente, bildgewaltige Buch stellt eine der bedeutendsten Museumssammlungen der Fotografie in Deutschland vor und nähert sich der 75.000 Werke umfassenden Kollektion in 11 Kapiteln anhand ausgewählter Gattungen wie Porträt-, Architektur- oder Reisefotografie. Der großzügige Bildband untersucht zentrale Diskurse, etwa den Wunsch nach einer präzisen und objektiv dokumentierenden fotografischen Erfassung oder die im 19. Jahrhundert begründeten Rollen der Fotografie als Hilfsmittel der Wissenschaft und als Medium der Archivierung. Gleichzeitig widmet sich der Sammlungskatalog der sich wandelnden Materialität und Funktionen der Bilder, Einzelne Kapitel spiegeln Sammlungsschwerpunkte wider, so etwa den hochkarätigen Bestand internationaler piktorialistischer Fotografie oder die in den 1980er Jahren zusammengetragene Sammlung japanischer Aufnahmen. Den theoretischen Rahmen bilden Essays internationaler Fotohistoriker und Kulturwissenschaftler, die in die jeweiligen Kapitel einführen | Texte von Roger Buergel, Cathrin Hauswald, Luce Lebart, Corey Keller, Kathrin Peters, Michel Poivert, Esther Ruelfs, Sven Schumacher, Steffen Siegel, Bernd Stiegler, Madoka Yuki | 48 Euro.

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Rückblick 2015

Große Erfolge mit Tattoo und Fast Fashion | 15. Januar 2016

Das MKG blickt mit über 241.000 Besuchern auf ein erfolgreiches Jahr zurück. Mit Projekten, die kontrovers diskutierte Themen aufgreifen, und innovativen Vermittlungsangeboten öffnet sich das MKG einem breiten Publikum und erreicht Menschen jeden Alters. Zu den meistbesuchten Sonderausstellungen zählte Tattoo mit 83.000 Besuchern. Zum konsumkritischen Projekt Fast Fashion. Die Schattenseiten der Mode kamen 71.000 Besucher.

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Das MKG blickt mit über 241.000 Besuchern auf ein erfolgreiches Jahr zurück. Mit Projekten, die kontrovers diskutierte Themen aufgreifen, und innovativen Vermittlungsangeboten öffnet sich das MKG einem breiten Publikum und erreicht Menschen jeden Alters. Zu den meistbesuchten Sonderausstellungen zählte Tattoo mit 83.000 Besuchern. Zum konsumkritischen Projekt Fast Fashion. Die Schattenseiten der Mode kamen 71.000 Besucher. Auch außerhalb Hamburgs stoßen die Ausstellungen auf großes Interesse. So ist Fast Fashion bis zum 3. Juli 2016 im Deutschen Hygiene-Museum in Dresden zu sehen und wandert anschließend in die Schweiz, nach Australien und Südostasien. Im vergangenen Jahr führte das MKG auch die intensive Arbeit mit den Sammlungen fort. Zusammen mit den Präsentationen der großen Weltreligionen im MKG ist die neueingerichtete Sammlung Islamische Kunst ein weiterer wichtiger Beitrag zum interreligiösen Dialog. Das  Ausstellungsprojekt Jugendstil. Die große Utopie stellt die Epoche in neuer Interpretation vor.

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Mode in Bildern

Neue Ausstellung im Aufbau | 16. Dezember 2014

Gerahmte Zeichnungen stehen vor frisch gemalerten Wänden, und aus dem Nebenraum ertönt ein Hämmern. Über 170 Werke bekannter Modezeichner wollen bis Donnerstag an die Wand gebracht werden, wenn die Ausstellung ...

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Gerahmte Zeichnungen stehen vor frisch gemalerten Wänden, und aus dem Nebenraum ertönt ein Hämmern. Über 170 Werke bekannter Modezeichner wollen bis Donnerstag an die Wand gebracht werden, wenn die Ausstellung „Bilder der Mode“ mit Zeichnungen aus der Sammlung von Joëlle Chariau eröffnet. Gemeinsam mit Kurator Jürgen Döring und den Künstlern Mats Gustafson, Aurore de La Morinerie und François Berthoud feilt sie in diesen Stunden an der richtigen Präsentation der Werke. Neben zeitgenössischen Arbeiten zeigt die Ausstellung auch Klassiker von Georges Lepape und Antonio. Chariau sammelt seit den 1980er Jahren Modebilder und beweist ein besonderes Gespür für das Genre.

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