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Zuwachs in der Modesammlung

Neues aus der Kollektion von Comme des Garçons | 03. Juli 2015

Diese Looks aus der aktuellen Kollektion von Comme des Garçons hat kürzlich die Stiftung für die Hamburger Kunstsammlungen für das MKG erworben. Die skulpturalen Ensembles (Mantel und Shorts / Hosenkombination und Shirt) aus laminiertem Baumwollsamt und Wolltuch, kombiniert mit Kunstleder und Polyestergewebe, fallen nicht nur aus dem allgemeinen Modetrend.

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Diese Looks aus der aktuellen Kollektion von Comme des Garçons hat kürzlich die Stiftung für die Hamburger Kunstsammlungen für das MKG erworben. Die skulpturalen Ensembles (Mantel und Shorts / Hosenkombination und Shirt) aus laminiertem Baumwollsamt und Wolltuch, kombiniert mit Kunstleder und Polyestergewebe, fallen nicht nur aus dem allgemeinen Modetrend. Sie scheinen vielmehr Ideen der künstlerischen Avantgarde aus dem frühen 20. Jahrhunderts aufzunehmen. Erinnern sie doch sehr an die expressionistischen Tanzmasken von Lavinia Schulz und Walter Holdt, die in der Sammlung Moderne eine kleine Bühne bevölkern. Das macht Rei Kawakubos Modelle für unsere Modesammlung doppelt interessant. Das ungewöhnliche Volumen der beiden Gewänder erfordert die Aufbewahrung in einer übergroßen Kleiderbox, in der sie auch den Weg aus Japan über Paris nach Hamburg zurückgelegt haben. Mehr Modelle aus der Kollektion Frühling/Sommer 2015 von Rei Kawakubo (1942) für Comme des Garçons finden Sie hier.

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Singing Posters

Ein Gedicht im Werbeformat | 23. April 2015

„CHILD-rin skree-ing UHN-der the STAIR-ways! boiz SAH-bing in AR-meez! OLD MEN WEE-pingin thuh PARKS”, “THAY BROK their BAKS LIF-ting Mo-lahk TOO HE-vin” Was wie eine Fantasiesprache wirkt, ist eine Umsetzung von Allen Ginsbergs Gedicht “Howl” (1955). In seinem bedeutendsten Gedicht klagt der große Poet der Beat Generation die Sinnlosigkeit der modernen Zivilisation an. Als der kali-fornische Konzeptkünstler Allen Ruppersberg feststellte, dass seine Studenten Ginsbergs Gedicht nicht kannten, fertigte er „The Singing Posters“. Ruppersberg ließ den Text von „Howl“ als kleine Plakate auf festem Karton mit fluoreszierenden und changierenden Farben drucken, so genannte Colby-Poster.

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„CHILD-rin skree-ing UHN-der the STAIR-ways! boiz SAH-bing in AR-meez! OLD MEN WEE-pingin thuh PARKS”, “THAY BROK their BAKS LIF-ting Mo-lahk TOO HE-vin” Was wie eine Fantasiesprache wirkt, ist eine Umsetzung von Allen Ginsbergs Gedicht “Howl” (1955). In seinem bedeutendsten Gedicht klagt der große Poet der Beat Generation die Sinnlosigkeit der modernen Zivilisation an. Als der kali-fornische Konzeptkünstler Allen Ruppersberg feststellte, dass seine Studenten Ginsbergs Gedicht nicht kannten, fertigte er „The Singing Posters“. Ruppersberg ließ den Text von „Howl“ als kleine Plakate auf festem Karton mit fluoreszierenden und changierenden Farben drucken, so genannte Colby-Poster. Statt den Text geradlinig setzen zu lassen gab er präzise Angaben zu Schriftart und –setzung; viele Textpassagen sind in eine – häufig humorvolle – Lautschrift verwandelt. Zwischen den Postern mit den Gedichtzeilen befinden sich immer wieder sogenannte Commercial Poster, die für völlig andere Inhalte werben. Der Text des Gedichtes tritt hinter dem schrillen Auftritt der Colby Poster zurück. Die Plakatwand ist ab sofort im 2. Stock am Ende des großen Design-Archivs zu sehen. | Allen Ruppersberg (* 1944), Poetry Sound College / Sculpture Book, Allen Ginsberg’s HOWL, Part II: Moloch, Part III: Carl Solomon / I’m with you in Rockland, Colby Poster Printing Co.,  Los Angeles 2005

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MKG unterwegs

Rosenkranzrelief geht nach Paris | 24. März 2015

Wir sagen „Au revoir“ - aber nur für kurze Zeit: Heute ist dieses kostbare Rosenkranzrelief (um 1500) in Paris eingetroffen, wo es vom 1. April bis 27. Juli 2015 als Leihgabe in der Ausstellung „Sculptures souabes de la fin du Moyen Âge“ im Musée de Cluny zu sehen sein wird.

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Wir sagen „Au revoir“ - aber nur für kurze Zeit: Heute ist dieses kostbare Rosenkranzrelief (um 1500) in Paris eingetroffen, wo es vom 1. April bis 27. Juli 2015 als Leihgabe in der Ausstellung „Sculptures souabes de la fin du Moyen Âge“ im Musée de Cluny zu sehen sein wird. Anstatt der Gebetstafel aus Birnbaum- und Pappelholz aus dem Allgäu zeigt das MKG ein anderes Kleinod der Sammlung Christentum: „Die Weltflucht einer jungen Hofdame“, die ihr Dasein lieber im Kloster verbringt, als mit den banalen Vergnügungen des höfischen Lebens. Der kunstvoll bestickte Kissenbezug ist zwischen 1500 und 1510 entstanden.

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Der private Kosmos

Kühns späte Fotografien in der Sammlung Moderne | 23. März 2015

Die intime Stimmung eines flüchtigen Augenblicks ist Thema der späten Aufnahmen Heinrich Kühns (1866-1944), die ab sofort in der Sammlung Moderne zu sehen sind.

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Die intime Stimmung eines flüchtigen Augenblicks ist Thema der späten Aufnahmen Heinrich Kühns (1866-1944), die ab sofort in der Sammlung Moderne zu sehen sind. Auf die Industrialisierung und Verstädterung seiner Zeit antwortet der Fotograf mit einer subjektiven Weltsicht, mit Motiven aus dem bürgerlicher Familienidyll und dem scheinbar unverfälschten bäuerlichen Leben (hier: Schnitterin, 1924, Ölumdruck, Foto: MKG). Um das emotionale Moment zu verstärken, manipuliert Kühn die Bildschärfe und Kontraste bei der Entwicklung seiner Abzüge. 1895 wird er Mitglied des Wiener Camera-Clubs und steigt mit seinen stimmungsvollen Landschaftsbildern bald zu einem der einflussreichsten „Amateure“ Europas auf. Ab 1905 dominieren Stillleben, Studien der Nordtiroler Landschaft, seine Kinder und seiner späteren Geliebten Mary Warner seine Bilder.

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Ausstellung eröffnet

600 Tattoo-Fans feierten im MKG | 13. Februar 2015

Rund 600 Tattoo-Begeisterte kamen gestern zur Eröffnung, um sich über die lange Geschichte des Tätowierens, die Traditionen von den indigenen Völker bis heute und über die aktuelle Hamburger Tattoo-Szene zu informieren.

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Rund 600 Tattoo-Begeisterte kamen gestern zur Eröffnung, um sich über die lange Geschichte des Tätowierens, die Traditionen von den indigenen Völker bis heute und über die aktuelle Hamburger Tattoo-Szene zu informieren. Besonders beliebt und von vielen Neugierigen umringt war die kinetische Skulptur „Auto-Ink“ (2010) des Künstlers Chris Eckert. Die Tattoo-Maschine malt jedem Besucher, der sie selbst in Bewegung setzt, nach dem Zufallsprinzip ein Tattoo aus Tinte auf den Unterarm. Die drei vorprogrammierten Motive - ein Davidstern, ein Kreuz und ein Halbmond - verschwinden nach wenigen Tagen. Im Foyer feierten Tätowierte und Unverzierte bei fritz-cola und Popcorn bin in den späten Abend.

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MKG unterwegs

Ausstellung mit Künstlerplakaten am Niederrhein | 12. Februar 2015

Die erfolgreiche Ausstellung "École de Paris. Künstlerplakate" mit Schlüsselwerken aus der Grafischen Sammlung des MKGs ist zurzeit im Pan kunstforum niederrhein in Emmerich zu sehen.

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Die erfolgreiche Ausstellung "École de Paris. Künstlerplakate" mit Schlüsselwerken aus der Grafischen Sammlung des MKGs ist zurzeit im Pan kunstforum niederrhein in Emmerich zu sehen. Rund 100 ausgewählte Plakate zeigen, wie zahlreiche Maler, die im Paris der 1920er Jahre entstandene Plakatkunst in den 50er Jahren wiederentdecken und wie diese Kunstform nach dem Zweiten Weltkrieg weiter entwickelt wird. Die Ausstellung mit rund 100 Arbeiten von Pablo Picasso, Joan Miro, George Braque, Marc Cagall, Le Corbusier und vielen weiteren Künstlern läuft noch bis zum 6. April 2015.

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