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Mobile Welten: Phase 2

Schweizer Uhren gegen Porzellan | 24. Februar 2017

Nach dem Kick-off des Projekts "Mobile Welten" im Herbst 2016 geht die Ausstellung mit einer Arbeit des Künstlerpaars Zheng Mahler aus Hongkong in die nächste Phase über. „Mutual Aid“ ist eine Installation aus Keramiken, die an überdimensionalen Einzelteile einer Schweizer Uhr erinnern, und zwei großen Bildschirmen mit vertonten Videosequenzen. Die Arbeit greift die Handelsbeziehungen im 19. Jahrhundert zwischen China, das Porzellan nach Europa lieferte, und der Schweiz  auf, die im Gegenzug hochwertige Uhren nach Fernost schickte.

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Nach dem Kick-off des Projekts "Mobile Welten" im Herbst 2016 geht die Ausstellung mit einer Arbeit des Künstlerpaars Zheng Mahler aus Hongkong in die nächste Phase über. „Mutual Aid“ ist eine Installation aus Keramiken, die an überdimensionalen Einzelteile einer Schweizer Uhr erinnern, und zwei großen Bildschirmen mit vertonten Videosequenzen. Die Arbeit greift die Handelsbeziehungen im 19. Jahrhundert zwischen China, das Porzellan nach Europa lieferte, und der Schweiz auf, die im Gegenzug hochwertige Uhren nach Fernost schickte. Außerdem setzt sich "Mutual Aid" (dt. „Gegenseitige Hilfe“) mit weiteren Aspekten des hochspannenden Tauschgeschäfts zwischen verschiedenen Kulturen auseinander. Zheng Mahler verarbeiten zum Beispiel Abaloneschalen, die aus Afrika stammen, in Zürich zwischengelagert wurden und schließlich zur Perlmuttgewinnung nach China gelangten. Das Material wird wiederum zur Herstellung hochwertiger Uhren in der Schweiz benötigt. Das Künstlerduo beleuchtet mit seiner Arbeit die politisch-historischen Dimensionen dieser Handelsbeziehung. Das Projekt "Mobile Welten" ist ein work in progress unter der kuratorischen Leitung von Roger Buergel und läuft noch bis 2018 im MKG.

Foto: Jamie Dau

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Winter in Japan

Zauberhafte Schneelandschaften | 10. Februar 2017

Eiskalt und winterweiß kann es auch im japanischen Winter sein. Das MKG zeigt in seiner Asiensammlung rund 30 stimmungsvolle Schneelandschaften mit Holzschnitten von Utagawa Hiroshige (1797-1858), zarten Tuschebildern und zauberhaften Keramiken, deren kunstvoll aufgebrachten dickflüssigen Schlickerauflagen und Glasuren an Schnee erinnern.

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Eiskalt und winterweiß kann es auch im japanischen Winter sein. Das MKG zeigt in seiner Asiensammlung rund 30 stimmungsvolle Schneelandschaften mit Holzschnitten von Utagawa Hiroshige (1797-1858), zarten Tuschebildern und zauberhaften Keramiken, deren kunstvoll aufgebrachten dickflüssigen Schlickerauflagen und Glasuren an Schnee erinnern. Als Inselbewohner haben die Japaner besonders oft mit Naturkatastrophen wie Erdbeben, Tsunami, Vulkanen und Taifunen zu tun. Daher haben sie eine enge Beziehung zur Natur. Auch der Reisanbau zwingt sie, die Jahreszeiten aufmerksam zu verfolgen. So ist es üblich, sich stets mit einigen Worten zum Wetter zu begrüßen. Und man begeht Feste und Bräuche wie das jährliche Kirschblütenfest. Für die verschiedenen Jahreszeiten haben sich sogar bestimmte Pflanzen und Begriffe als Erkennungsmerkmale herausgebildet. So symbolisiert der immergrüne, oft auch schneebeladene Bambus den Winter, vor allem, weil er sich zwar unter der Last biegt, aber nicht bricht. Die bereits im Februar blühende Zierpflaume zeigt das Ende des Winters an. Der Kranich gilt nicht nur als Glücksbringer für das neue Jahr, sondern auch als Symbol für den Winter.

Abb.: Der Ort Atagoshita und die Yabu-Strasse, Aus der Serie: 100 berühmte Ansichten von Edo, Utagawa Hiroshige (1797-1858), Japan, Edo, 1857, Farbholzschnitt

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Polyestersessel, I-Pod, Plastikföhn

Sammlungsverwalter im Porträt | 06. Januar 2017

Klaus Stemmler behütet im MKG über 150.000 Kunstwerke und Designobjekte der Moderne. Sein größtes Objekt ist die knallbunte Spiegel-Kantine. "Hamburg Ahoi" hat unseren Kollegen porträtiert und ihn mit der Kamera hinter den Kulissen begleitet.

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Klaus Stemmler behütet im MKG über 150.000 Kunstwerke und Designobjekte der Moderne. Sein größtes Objekt ist die knallbunte Spiegel-Kantine. "Hamburg Ahoi" hat unseren Kollegen porträtiert und ihn mit der Kamera hinter den Kulissen begleitet. Er ist einer von vier Menschen, die die Kultur in Hamburg mitprägen und die in einer Kampagne vorgestellt werden. In dieser kleinen Serie lernen Sie auch Nikolai Brücher (Notenbibliothekar der Symphoniker Hamburg), Hinnerk Köhn (Poetry Slammer beim Kampf der Künste) und Klaudia Noltensmeyer (Kostümmalerin am Thalia Theater) kennen.

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Ganz schön sportlich

Ticketrabatt für MKG und Kunsthalle Bremen | 23. Dezember 2016

Für alle, die vom Sport nicht genug bekommen können, gibt es ab sofort ein Ticket-Angebot für die Ausstellung "Max Liebermann – Vom Freizeitvergnügen zum modernen Sport" in der Kunsthalle Bremen und „sports/no sports“ im MKG. Die Gutscheine sind in den Ausstellungen erhältlich und im jeweils anderen Museum einlösbar.

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Für alle, die vom Sport nicht genug bekommen können, gibt es ab sofort ein Ticket-Angebot für die Ausstellung "Max Liebermann – Vom Freizeitvergnügen zum modernen Sport" in der Kunsthalle Bremen und „sports/no sports“ im MKG. Die Gutscheine sind in den Ausstellungen erhältlich und im jeweils anderen Museum einlösbar. Gegen Vorlage des Gutscheins für die Max Liebermann-Ausstellung (gültig bis 26.2.2017) zahlen Sie an der Kasse der Kunsthalle Bremen 10 € statt 13 € Eintritt. Besucher der Kunsthalle Bremen erhalten einen "2 für 1"-Gutschein (1 mal Eintritt von 12 Euro zahlen und zu zweit in Museum) für das MKG. (gültig bis 20.8.2017). Max Liebermann war der erste deutsche Künstler, der sich in zahlreichen Gemälden mit dem Thema Sport auseinandersetzte. Die Schau in Bremen untersucht erstmals dessen Blick auf Bewegung und Sport und erzählt zugleich die Geschichte vom Reiten, Tennis und Polo in der Kunst. Die Ausstellung im MKG beschäftigt sich mit der Wechselwirkung von Mode und Sportkleidung. Sie erzählt die Geschichte von Mode und Sportswear der letzten 200 Jahre von der bewegungseinschränkenden Gesellschaftsmode des 18. und 19. Jahrhunderts, von der Abschaffung des Korsetts, vom Siegeszug der Hose für die Frau und der zunehmenden Androgynisierung der Kleidung bis hin zur zeitgenössischen Avantgardemode.

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Druckfrisch, opulent, bildgewaltig

Sammlungskatalog Fotografie ist da | 21. Dezember 2016

Wir feiern die Fotografie. Im neuen Sammlungskatalog. Auf 392 Seiten. Ein Muss für alle Fotoliebhaber. Ab sofort in Buchhandlung Walther König erhältlich, erschienen zur Ausstellung „ReVision. Fotografie im MKG“ im Steidl Verlag. Das opulente, bildgewaltige Buch stellt eine der bedeutendsten Museumssammlungen der Fotografie in Deutschland vor und nähert sich der 75.000 Werke umfassenden Kollektion in 11 Kapiteln anhand ausgewählter Gattungen wie Porträt-, Architektur- oder Reisefotografie.

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Wir feiern die Fotografie. Im neuen Sammlungskatalog. Auf 392 Seiten. Ein Muss für alle Fotoliebhaber. Ab sofort in Buchhandlung Walther König erhältlich, erschienen zur Ausstellung „ReVision. Fotografie im MKG“ im Steidl Verlag. Das opulente, bildgewaltige Buch stellt eine der bedeutendsten Museumssammlungen der Fotografie in Deutschland vor und nähert sich der 75.000 Werke umfassenden Kollektion in 11 Kapiteln anhand ausgewählter Gattungen wie Porträt-, Architektur- oder Reisefotografie. Der großzügige Bildband untersucht zentrale Diskurse, etwa den Wunsch nach einer präzisen und objektiv dokumentierenden fotografischen Erfassung oder die im 19. Jahrhundert begründeten Rollen der Fotografie als Hilfsmittel der Wissenschaft und als Medium der Archivierung. Gleichzeitig widmet sich der Sammlungskatalog der sich wandelnden Materialität und Funktionen der Bilder, Einzelne Kapitel spiegeln Sammlungsschwerpunkte wider, so etwa den hochkarätigen Bestand internationaler piktorialistischer Fotografie oder die in den 1980er Jahren zusammengetragene Sammlung japanischer Aufnahmen. Den theoretischen Rahmen bilden Essays internationaler Fotohistoriker und Kulturwissenschaftler, die in die jeweiligen Kapitel einführen | Texte von Roger Buergel, Cathrin Hauswald, Luce Lebart, Corey Keller, Kathrin Peters, Michel Poivert, Esther Ruelfs, Sven Schumacher, Steffen Siegel, Bernd Stiegler, Madoka Yuki | 48 Euro.

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Ausgezeichnet

Justus Brinckmann-Preisträger stehen fest | 30. November 2016

Die diesjährigen Preise der Justus Brinckmann Gesellschaft gehen an zwei Schmuckdesignerinnen: Gertrud Menzel erhält den mit 7.500 Euro dotierten Justus Brinckmann Preis für ihr Lebenswerk. Der mit 2.500 Euro ausgelobte Justus Brinckmann Förderpreis wurde Sophie Baumgärtner für ihre außergewöhnlichen Kreationen verliehen.

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Die diesjährigen Preise der Justus Brinckmann Gesellschaft gehen an zwei Schmuckdesignerinnen: Gertrud Menzel erhält den mit 7.500 Euro dotierten Justus Brinckmann Preis für ihr Lebenswerk. Der mit 2.500 Euro ausgelobte Justus Brinckmann Förderpreis wurde Sophie Baumgärtner für ihre außergewöhnlichen Kreationen verliehen. Die 90-jährige Gertrud Menzel "lässt sich in ihrem Schaffen nicht von den Moden der Zeit beeinflussen. Und doch sind ihre Arbeiten eine großartige Verbindung zwischen hervorragendem handwerklichen Können und gestalterischer Frische", so die Begründung der Jury. Sophie Baumgärtner ziehe ihre Inspiration aus dem Reich der Insekten, deren natürliche Formen sie mit modernen Materialien wie Nylon oder Aluminium verbindet. Diese „zukunftsweisende Fusion von Natur und Technik“ überzeugte die Jury. Beide Preisträgerinnen sind noch bis zum 4. Dezember auf der MKG Messe Kunst und Handwerk persönlich anwesend.

Foto: Jamie Dau/MKG

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