Neues

Blättern:
  • first arrow
  • left arrow
  • von
  • 23
  • right arrow
  • last arrow

Kunst ist mehr als Malen

Profilklasse 9 der Brüder-Grimm-Schule entdeckt das MKG | 15. Juli 2016

Ein ganzes Schuljahr lang waren 25 Schüler der Profilklasse „Kunst, Kultur und Medien“ der Brüder-Grimm-Schule Hamburg im MKG auf Entdeckertour. Sie haben aus den rund 500.000 Objekten ihre Lieblingsstücke gewählt. Haben sie skizziert, recherchiert, Experten gehört und ihre ganze eigenen Zugänge gefunden. Die präsentieren sie jetzt im Webmagazin Kunst ist mehr als Malen.

Ganzen Artikel lesen

Ein ganzes Schuljahr lang waren 25 Schüler der Profilklasse „Kunst, Kultur und Medien“ der Brüder-Grimm-Schule Hamburg im MKG auf Entdeckertour. Sie haben aus den rund 500.000 Objekten ihre Lieblingsstücke gewählt. Haben sie skizziert, recherchiert, Experten gehört und ihre ganze eigenen Zugänge gefunden. Die präsentieren sie jetzt im Webmagazin Kunst ist mehr als Malen. Jede Gruppe hat eine eigene Geschichte erarbeitet und ganz individuelle Zugänge zu den Sammlungsbeständen des Museums gefunden, Vom Leben Alexanders des Großen über Mutproben eines jungen Samurai bis zu Modetrends des letzten Jahrhunderts. Gestern wurde die Website feierlich im MKG freigeschaltet. Heinz Grasmück, Vertreter der Behörde für Schule und Berufsbildung, lobte das Projekt als beispielshafte Kooperation zwischen Schule und kultureller Einrichtung. Dem Lehrer Steffen Biewald gefiel besonders die Selbständigkeit der Neuntklässler. Ihre Ideen zur Gestaltung der Website seien alle berücksichtigt worden. Auf Nachfragen bekam er die oft die Antwort: „Herr Biewald, das ist alles schon mit dem Webdesigner abgeklärt.“ Die Alfred-Toepfer-Stiftung und die Veronika und Volker Putz-Stiftung haben das Projekt großzügig unterstützt.

Minimieren

Weiterempfehlen

Auge aus Elfenbein

MKG erwirbt Anatomiemodell | 12. Juli 2016

Anatomische Miniaturmodelle gehören zu den beliebtesten Sammelgegenständen in Kunst- und Wunderkammern des 17. Jahrhunderts. Zum Repertoire der Nürnberger Werkstatt des Elfenbeindrechslers Stephan Zick (1639-1715) gehören Augenmodelle wie dieses, die in viele einzelne Teile zerlegt werden können. Von ihnen sind nur wenige erhalten. Im Zeitalter der Erfindungen und Entdeckungen hinterfragt der Mensch neugierig sich selbst und seine Anatomie. Sie wird in Aktstudien am lebenden Modell, in Untersuchungen am Leichnam und mithilfe mathematischer Konstruktion erfasst, vermessen und wiedergegeben. Solche Kleinodien werden jedoch kaum als Lehrmittel zur Anschauung medizinischer Überlegungen eingesetzt. Das kostbare Material und die feine künstlerische Bearbeitung weisen darauf hin, dass derartige Modelle schon bei ihrer Entstehung als sogenannte "Artificialia", also künstliche Objekte, ersten Ranges gelten.

Ganzen Artikel lesen

Anatomische Miniaturmodelle gehören zu den beliebtesten Sammelgegenständen in Kunst- und Wunderkammern des 17. Jahrhunderts. Zum Repertoire der Nürnberger Werkstatt des Elfenbeindrechslers Stephan Zick (1639-1715) gehören Augenmodelle wie dieses, die in viele einzelne Teile zerlegt werden können. Von ihnen sind nur wenige erhalten. Im Zeitalter der Erfindungen und Entdeckungen hinterfragt der Mensch neugierig sich selbst und seine Anatomie. Sie wird in Aktstudien am lebenden Modell, in Untersuchungen am Leichnam und mithilfe mathematischer Konstruktion erfasst, vermessen und wiedergegeben. Solche Kleinodien werden jedoch kaum als Lehrmittel zur Anschauung medizinischer Überlegungen eingesetzt. Das kostbare Material und die feine künstlerische Bearbeitung weisen darauf hin, dass derartige Modelle schon bei ihrer Entstehung als sogenannte "Artificialia", also künstliche Objekte, ersten Ranges gelten. Mehr noch als andere Kunstwerke zeigen sie das große Interesse des Menschen, die göttliche Schöpfung zu durchdringen. Das MKG kann dieses Augenmodell mit Unterstützung der Peter und Dietlinde Bischoff-Stiftung Hamburg erwerben, die das Museum schon seit vielen Jahren durch regelmäßige Ankäufe und Saalpatenschaften fördert.

Minimieren

Weiterempfehlen

Neuer Ausstellungsaal

MKG eröffnet ehemalige Turnhalle | 05. Juli 2016

Der Ausstellungssaal von 1910 auf dem Grundriss der ehemaligen Turnhalle von 1877 wurde wieder hergestellt. Der 330 qm große, lichtdurchflutete Raum in der Mittelachse des Hauses ist vom 5. bis 31. Juli für die Besucher erfahrbar. Mit der Ausstellung "sports/no sports" über die Wechselwirkung von Mode und Sportbekleidung wird der Saal ab dem 2. September 2016 erstmals bespielt. Die „Turnhalle“ öffnet vom Eingangsfoyer aus die zentrale Blickachse durch das Gebäude und erlaubt den Zugang zu einem der Innenhöfe über die Terrasse zum Spiegelsaal.

Ganzen Artikel lesen

Der Ausstellungssaal von 1910 auf dem Grundriss der ehemaligen Turnhalle von 1877 wurde wieder hergestellt. Der 330 qm große, lichtdurchflutete Raum in der Mittelachse des Hauses ist vom 5. bis 31. Juli für die Besucher erfahrbar. Mit der Ausstellung "sports/no sports" über die Wechselwirkung von Mode und Sportbekleidung wird der Saal ab dem 2. September 2016 erstmals bespielt. Die „Turnhalle“ öffnet vom Eingangsfoyer aus die zentrale Blickachse durch das Gebäude und erlaubt den Zugang zu einem der Innenhöfe über die Terrasse zum Spiegelsaal. In den 1950er Jahren wurde der rund 6 Meter hohe Raum durch eine Zwischendecke geteilt. Mit einer großzügigen Spende von Christl und Dr. Michael Otto in Höhe von 500.000 Euro konnte diese Baumaßnahme rückgängig gemacht. Der Bund beteiligte sich mit 300.000 Euro aus dem Denkmalschutz-Sonderprogramm V. Die Stiftung Denkmalpflege Hamburg stellte 200.000 Euro zur Verfügung. Historisches Vorbild war der Ausstellungssaal, den Museumsgründer Justus Brinckmann bereits 1910 für die Präsentation seiner schnell wachsenden Sammlung auf dem Grundriss der 1877 dort eingerichteten Schulturnhalle umbauen ließ.

Minimieren

Weiterempfehlen

Wir blättern um

Neue Seite der „Weltchronik“ | 20. Juni 2016

„Bitte umblättern“ heißt es im MKG alle drei Monate. Weil die lichtempfindlichen Grafiken der „Schedel’schen Welchronik“ auszubleichen drohen, darf eine Seite aus konservatorischen Gründen nur kurze Zeit gezeigt werden. Nun ist auch wieder die Original-Ausgabe aus dem 15. Jahrhundert zu sehen. Das kostbare Buch muss immer wieder für längere Zeit im geschlossenen Zustand ruhen um den Einband nicht zu zerstören. Die Follower der MKG-Social-Media-Kanäle haben gewählt: Als nächstes wird die Stadtansicht von Rom in der Sammlung Renaissance zu sehen sein.

Ganzen Artikel lesen

„Bitte umblättern“ heißt es im MKG alle drei Monate. Weil die lichtempfindlichen Grafiken der „Schedel’schen Welchronik“ auszubleichen drohen, darf eine Seite aus konservatorischen Gründen nur kurze Zeit gezeigt werden. Nun ist auch wieder die Original-Ausgabe aus dem 15. Jahrhundert zu sehen. Das kostbare Buch muss immer wieder für längere Zeit im geschlossenen Zustand ruhen um den Einband nicht zu zerstören. Die Follower der MKG-Social-Media-Kanäle haben gewählt: Als nächstes wird die Stadtansicht von Rom in der Sammlung Renaissance zu sehen sein. In der ewigen Stadt verbindet sich Antike mit der christlichen Tradition. Römische Kaiser und katholische Päpste haben durch ihre Bautätigkeit das Stadtbild geprägt. Auch in der „Schedel’schen Weltchronik“ finden sich die wichtigsten Sehenswürdigkeiten: Colosseum, Trajanssäule, Pantheon und Engelsburg. Doch nicht alle Bauten haben überdauert: Auf dem vatikanischen Hügel im Hintergrund ist noch die alte Peterskirche zu sehen. Kurz nach Erscheinen der Chronik 1493 beginnt der Neubau des Petersdoms. Die „Schedel’sche Weltchronik“ dokumentiert die Weltgeschichte der Renaissance, enthält aber auch viele handkolorierte Holzschnitte von den berühmtesten Städten der damaligen Zeit.

Minimieren

Weiterempfehlen

MKG unterwegs

Saint Phalle und Tinguely in Oldenburg | 07. Juni 2016

Wer Niki de Saint Phalle hört, denkt an Nanas. Die Bildhauerin und ihr Partner Tinguely arbeiteten jedoch auch grafisch! Das MKG verfügt mit einer Sammlung von Claus von der Osten über einen Plakat-Schatz, der jetzt im Horst-Janssen-Museum gezeigt wird. Etwa 100 Exponate des französisch-schweizerischen Künstlerduos sind in der Oldenburger Schau „Niki de Saint Phalle und Jean Tinguely – Künstlerplakate“ noch bis zum 4. September zu sehen.

Ganzen Artikel lesen

Wer Niki de Saint Phalle hört, denkt an Nanas. Die Bildhauerin und ihr Partner Tinguely arbeiteten jedoch auch grafisch! Das MKG verfügt mit einer Sammlung von Claus von der Osten über einen Plakat-Schatz, der jetzt im Horst-Janssen-Museum gezeigt wird. Etwa 100 Exponate des französisch-schweizerischen Künstlerduos sind in der Oldenburger Schau „Niki de Saint Phalle und Jean Tinguely – Künstlerplakate“ noch bis zum 4. September zu sehen. Die Plakate in leuchtenden Neontönen sind in den 1960ern etwas absolut Neues. Mit ihren grellen Farben und Motiven provozieren sie den Betrachter. Saint Phalle und Tinguely rebellierten mit ihren Arbeiten gegen die etablierte Kunstszene und brachten damit ihre kategorische Ablehnung elitärer Strukturen zum Ausdruck.

Minimieren

Weiterempfehlen

Kampfroboter im Anmarsch

Cosplayer leiht MKG "sein Mädchen" | 27. Mai 2016

Für Hokusai x Manga baute Naisho alias Rudolf sein Cosplay-Kostüm "Miku" schon mal auf und freut sich auf die Ausstellung. Miku ist das Maskottchen der Gesangssyntheziser-Software Vocaloid und hat es dem Mathelehrer sofort angetan.

Ganzen Artikel lesen

Für Hokusai x Manga baute Naisho alias Rudolf sein Cosplay-Kostüm "Miku" schon mal auf und freut sich auf die Ausstellung. Miku ist das Maskottchen der Gesangssyntheziser-Software Vocaloid und hat es dem Mathelehrer sofort angetan. Die Figur ist ein virtueller Popstar, ein Schulmädchen von 16 Jahren. 400 Stunden und über 2000 Euro hat er in sein Meisterstück investiert. Die aus Latex, Lüftungsgittern, Polystyrol und Abluftrohren gebaute Rüstung ist rund 25 Kilo schwer. Ganze sechs Tage ist der 61-jährige Ulmer mit seiner Miku auf Cosplay-Conventions, Buchmessen und Manga-Treffen aufgetreten. Sitzen? Keine Chance. Dafür ist er der Star der Szene.

Minimieren

Weiterempfehlen