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Auftritt: Lagerfeld!

07. Dezember 2017

Nicht nur in der Elbphilharmonie, sondern auch im MKG hinterlässt Karl Lagerfeld Eindruck: Der preisgekrönte Entwurf dieses Mantels markierte den Karrierebeginn des Designers in der Modebranche. Anlässlich der gestrigen Chanel-Moden- schau exklusiv in seiner Heimatstadt Hamburg stellen wir den Mantel (eine Replikation für die Ausstellung "Karl Lagerfeld. Modemethode" und Schenkung der Bundeskunsthalle Bonn) aktuell im Erdgeschoss aus.

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Nicht nur in der Elbphilharmonie, sondern auch im MKG hinterlässt Karl Lagerfeld Eindruck: Der preisgekrönte Entwurf dieses Mantels markierte den Karrierebeginn des Designers in der Modebranche. Anlässlich der gestrigen Chanel-Moden- schau exklusiv in seiner Heimatstadt Hamburg stellen wir den Mantel (eine Replikation für die Ausstellung "Karl Lagerfeld. Modemethode" und Schenkung der Bundeskunsthalle Bonn) aktuell im Erdgeschoss aus.

Mit dem Entwurf eines zitronengelben Mantels, mit tiefem Rückendekolleté und extravagantem Gürtelverschluss am Kragen, gewann Karl Lagerfeld 1954 den ersten Preis des Amateurwettbewerbs des Internationalen Wollsekretariats. Seit 1983 ist er künstlerischer Leiter des Modehauses Chanel.

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Tide im Foyer

30. November 2017

Stuart Haygarths Kronleuchter "Tide", ist eine Auftragsarbeit, die Dank der Stiftung für die Hamburger Kunstsammlungen für das  MKG angefertigt wird. Mit einem Durchmesser von 200 cm soll die Leuchte an einem zentralen Ort auf den nachhaltigen und kreativen Umgang mit Ressourcen verweisen, den das MKG als wichtigen Aspekt der angewandten Künste immer wieder in verschiedenen Ausstellungen thematisiert. Ab nächstem Jahr wird er in unserem Foyer zu sehen sein.

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Stuart Haygarths Kronleuchter "Tide", ist eine Auftragsarbeit, die dank der Stiftung für die Hamburger Kunstsammlungen für das  MKG angefertigt wird. Mit einem Durchmesser von 200 cm soll die Leuchte an einem zentralen Ort auf den nachhaltigen und kreativen Umgang mit Ressourcen verweisen, den das MKG als wichtigen Aspekt der angewandten Künste immer wieder in verschiedenen Ausstellungen thematisiert. Der Brite Stuart Haygarth kreiert Objekte an der Grenze zwischen Kunst und Design: Skulpturen, die funktional sind – Leuchten, aber auch Sideboards oder Tische. Zentral für Haygarths Kunst ist die Aufwertung alltäglicher oder weggeworfener Objekte. Seine Designs und Installationen integrieren Treibgut und scheinbar Verbrauchtes – Müll und Unrat. Aus dem ungeordneten Abfall formt Haygarth in einem langwierigen Arbeitsprozess Ordnung und Schönheit. Das Sammeln, Kategorisieren und feinfühlige Arrangieren der Objekte zu einem großen Ganzen steigert den Wert des scheinbar nutzlosen Materials und gibt ihm eine neue Bedeutung.

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Haute Couture von Jean Paul Gaultier

29. November 2017

Für die Mode-Sammlung des MKG erwirbt die Stiftung für die Hamburger Kunstsammlungen ein Haute-Couture-Modell zu einem zentralen Thema des Modedesigners Jean Paul Gaultier: Boudoir. Das fast durchsichtige Abendkleid verweist sowohl auf das Negligee als auch auf Korsett und Reifrock des Rokokokleides. Gaultier ist berühmt für seinen expliziten Umgang mit dem Korsett, einem Inbegriff von Weiblichkeit, das sich in abgewandelter Form in vielen seiner Kollektionen wiederfindet. Das Modell wird dem MKG als Dauerleihgabe der Stiftung überlassen. Wir sagen Danke und freuen uns schon darauf!

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Für die Mode-Sammlung des MKG erwirbt die Stiftung für die Hamburger Kunstsammlungen ein Haute-Couture-Modell zu einem zentralen Thema des Modedesigners Jean Paul Gaultier: Boudoir. Das fast durchsichtige Abendkleid verweist sowohl auf das Negligee als auch auf Korsett und Reifrock des Rokokokleides. Gaultier ist berühmt für seinen expliziten Umgang mit dem Korsett, einem Inbegriff von Weiblichkeit, das sich in abgewandelter Form in vielen seiner Kollektionen wiederfindet.

Korsett und Matrosenlook, Punkfetzen und Glitzerrobe, Travestie und Varieté werden mit Gaultier assoziiert, traditionelle französische Haute Couture eher weniger. Und doch ist das 1976 gegründete Pariser Modehaus seit 1997 ordentliches Mitglied der Chambre Syndicale de la Haute Couture und realisiert seine Entwürfe ausschließlich in den eigenen Pariser Ateliers. Gleichwohl bleibt Jean Paul Gaultier unter den Pariser Couturiers eine Ausnahmeerscheinung.

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Neue Fotografien für das MKG

28. November 2017

Dank der neuesten Ankäufe der Stiftung für die Hamburger Kunstsammlungen freut sich das MKG über neue Dauerleihgaben, die den zeitgenössischen Schwerpunkt der Sammlung für Fotografie und Neue Medien ergänzen. Der Blick für Details ist es, was die drei Fotografen Jochen Lempert, Peter Piller und Laura Pagett verbindet. Unsere Sammlung ist nun um einige ihrer Werke reicher.

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Dank der neuesten Ankäufe der Stiftung für die Hamburger Kunstsammlungen freut sich das MKG über Fotografien, die den zeitgenössischen Schwerpunkt der Sammlung für Fotografie und Neue Medien ergänzen. Der Blick für Details ist es, was die drei Fotografen verbindet: Jochen Lempert erkundet in seinen Aufnahmen die Verbindung zwischen Fotografie und Biologie. Scheinbar beiläufig wie die Bilder wirken auch seine Motive: Lebewesen wie Schnecken, Blattläuse oder Vögel. Peter Piller versammelt in der vom MKG erstmals gezeigten Serie "behind time" (2017) Augenblicke, die in der professionellen Tierfotografie als verfehlt gelten würden. Gemeinsam entwickelten die beiden Künstler die Ausstellung "Vögel" mit Aufnahmen aus der Sammlung des MKG und eigenen Arbeiten, von denen eine Auswahl erworben wird. Die Künstlerin und Kunsthistorikerin Laura Padgett konfrontiert den Betrachter in ihrer Arbeit "V&A Porcelain" mit Porzellanfigurinen aus dem Victoria and Albert Museum in London. Padgett interessiert sich für das Fragment, Details der Figuren, enge Ausschnitte. So "übersetzt" sie die Bildsprache einer Kunstgattung des 18./19. Jahrhunderts für die Interpretation des zeitgenössischen Betrachters.

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Messe 2017: Justus Brinckmann Preise

Die Preisträger stehen fest | 24. November 2017

Wie gewohnt hält zum Jahresende wieder zeitgenössisches Kunsthandwerk und aktuelles Design Einzug in das Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg. Die vom MKG und der Justus Brinckmann Gesellschaft initiierte Messe bietet internationalen, zeitgenössischen Kunsthandwerkern seit über 130 Jahren Raum, um ihre Werke dem Publikum zu präsentieren. Preisträger der diesjährigen Preisverleihung sind der Hamburger Weber Andreas Möller (oben links) und die österreichische Fliesenmanufaktur KARAK (unten). Herzlichen Glückwunsch!

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Wie gewohnt hält zum Jahresende wieder zeitgenössisches Kunsthandwerk und aktuelles Design Einzug in das Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg. Die vom MKG und der Justus Brinckmann Gesellschaft initiierte Messe bietet internationalen, zeitgenössischen Kunsthandwerkern seit über 130 Jahren Raum, um ihre Werke dem Publikum zu präsentieren. Preisträger der diesjährigen Preisverleihung sind der Hamburger Weber Andreas Möller (oben links) und die österreichische Fliesenmanufaktur KARAK (unten).

Der mit 7.500 € dotierte Justus-Brinckmann-Preis 2017 geht an Andreas Möller. Der bereits seit 1996 an der Messe teilnehmende Hamburger überzeugte die Jury nicht nur mit seinen raffiniert gewebten Textilarbeiten. Indem er neue, fortschrittliche Webtechniken und -stühle entwickelt, sorgt Möller mit verschiedenen Projekten u.a. in Entwicklungsländern dafür, alte Handwerkstraditionen wieder aufleben zu lassen.

Den mit 2.500 € dotierten Justus Brinckmann Förderpreis 2017 erhält KARAK. Zeitgenössische Computertechnik trifft in der jungen Fliesenmanufaktur von Martha Debrevec-Rauch, Sebastian Rauch und Thomas Rösler auf traditionelles japanisches Handwerk. Den Fliesen von KARAK wird mittels dem Zusammenspiel von digital entwickelten Ornamenten und traditioneller Raku-Brenntechnik eine individuelle Oberfläche verliehen, die jedes Stück zu einem Unikat macht.

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MKG unterwegs

Zu Gast im Grünen Gewölbe | 21. November 2017

Einzigartig ist dieses Wachsmodell (links im Bild) des 17. Jahr- hunderts aus der Sammlung des MKG. Es ist derzeit zu Gast im Grünen Gewölbe der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden. Im Rahmen der Ausstellung „An-Sichten. Barocke Elfenbein- kunst im Dialog der Künste“, wird es zusammengeführt mit der in Elfenbein ausgeführten Version des Deckelhumpens des Maximilianmuseums in Augsburg. Um Materialverlust zu vermeiden, dürften aus kostbarem Elfenbein gefertigte Arbeiten in der Regel mit Hilfe von Wachs- bzw. Tonbozetti vorbereitet worden sein, allerdings haben sich solche Modelle nur selten erhalten und sind daher begehrte Sammlerstücke.

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Einzigartig ist dieses Wachsmodell (links im Bild) des 17. Jahr- hunderts aus der Sammlung des MKG. Es ist derzeit zu Gast im Grünen Gewölbe der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden. Im Rahmen der Ausstellung „An-Sichten. Barocke Elfenbein- kunst im Dialog der Künste“, wird es zusammengeführt mit der in Elfenbein ausgeführten Version des Deckelhumpens des Maximilianmuseums in Augsburg. Um Materialverlust zu vermeiden, dürften aus kostbarem Elfenbein gefertigte Arbeiten in der Regel mit Hilfe von Wachs- bzw. Tonbozetti vorbereitet worden sein, allerdings haben sich solche Modelle nur selten erhalten und sind daher begehrte Sammlerstücke. Das filigran gearbeitete Wachsmodell vermittelt einen Eindruck vom künstlerischen Schaffensprozess des Barockbildhauers Georg Petel, der sich hier als meisterhafter Bossierer erweist. Die Darstellung des Bacchanals, ein ausgelassenes Trinkgelage im antiken Rom, ist von christlicher Moral geprägt. Mit der Allegorie des Todes wird der Betrachter auf die Vergänglichkeit des Lebens hingewiesen und vor den fatalen Folgen erhöhten Alkoholkonsums gewarnt. Noch bis zum 21. Januar 2018 wird die unvergleichliche Rarität in Dresden zu sehen sein.

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