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Ein schöner Rücken kann auch entzücken

Neuer Stoff für die Sammlung Mode | 14. Juni 2017

„Sleeveliner – The Bjarne Melgaard“ – so heißt der prachtvolle Neuzugang im Modedepot. Der verschlusslose Mantel ist aus einem rechteckigen Jacquard Bildgewebe mit eingesetzten Lederärmeln im Bikerstil gefertigt. Als Vorlage für das unkonventionelle Erscheinungsbild des Mantels, dient ein Gruppenfoto der Mitarbeiter des Labels Bless.

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Der Entwurf wurde in Kooperation mit dem norwegischen Künstler Bjarne Melgaard erarbeitet. Die Designerinnen Ines Kaag und Desiree Heiss sind die Gründerinnen des Modelabels mit Sitz in Berlin und Paris und bekannt für die Verwendung derartiger Jacquardgewebe. Ihr Konzept ist es „multifunktionale Gebrauchskleidung an der Schnittstelle von Produkt- und Bekleidungsdesign“ zu entwerfen, die sich weniger an modischen Trends orientiert. Bereits 13 Objekte aus verschiedenen Kollektionen des Labels Bless wurden von der Stiftung für die Hamburger Kunstsammlungen (SHK) erworben.

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Kirschblütenkönigin im MKG

Ein Hauch von Fernost | 24. Mai 2017

Zum Hamburger Kirschblütenfest besuchte die diesjährige japanische Kirschblütenkönigin, Frau Matsuda, das MKG. Bei einem Rundgang durch die Ausstellung „Food Revolution 5.0“ und durch die große Ostasien-Sammlung des Hauses begleiteten sie Claudia Banz, Leiterin der Sammlungen Kunst und Design, und Nora von Achenbach, Leiterin der Sammlungen Ostasien und Islam.

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Zum Hamburger Kirschblütenfest besuchte die diesjährige japanische Kirschblütenkönigin, Frau Matsuda, das MKG. Bei einem Rundgang durch die Ausstellung „Food Revolution 5.0“ und durch die große Ostasien-Sammlung des Hauses begleiteten sie Claudia Banz, Leiterin der Sammlungen Kunst und Design, und Nora von Achenbach, Leiterin der Sammlungen Ostasien und Islam. Bei der Teezeremonie im Teehaus Shōseian, "Hütte der reinen Kiefer", gab es anschließend eine japanische Süßigkeit und eine Schale mit grünem, schaumigem Tee, ganz nach der Tradition der Urasenke-Schule Kyōto. Seit 1968 besucht die amtierende japanische Kirschblütenkönigin alle zwei Jahre die Hansestadt, um die Blüte der mehr als 5.000 japanischen Kirschbäume in Hamburg zu feiern. Als eines der Nationalsymbole Japans steht die Kirschblüte für Reinheit und Vergänglichkeit.

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Frischer Wind in der Destille

Betreiberwechsel im Museumsrestaurant | 24. April 2017

"Die Destille hat eine Seele", sagt Diana Fronecke, neue Betreiberin des beliebten Restaurants im MKG, auf die Frage, was ihr denn am besten gefiele an ihrem Arbeitsplatz. Die erfahrene Gastronomin ist keine Unbekannte. 11 Jahre lang hat sie ihren Vorgänger Joachim Evers unterstützt und hält nach wie vor engen Kontakt zu ihm.

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"Die Destille hat eine Seele", sagt Diana Fronecke, neue Betreiberin des beliebten Restaurants im MKG, auf die Frage, was ihr denn am besten gefiele an ihrem Arbeitsplatz. Die erfahrene Gastronomin ist keine Unbekannte. 11 Jahre lang hat sie ihren Vorgänger Joachim Evers unterstützt und hält nach wie vor engen Kontakt zu ihm. Seit 1970 ist der frühere Koch im ersten Hamburger Museumscafé tätig und hat es später als Chef zu dem gemacht, was es heute ist: eine Hamburger Institution, die insbesondere für ihre orientalisch angehauchten Salate und das kalt-warme Buffet aufgesucht wird. Erst kürzlich verlieh das Gastro-Magazin "Effilee" der Destille vier Sterne für seine "handgefertigte(n) Reichlichkeiten mit Seele und Herzblut, die durch Frische wie Säure empfänglich machen." Der gelernten Hotelfachfrau ist es aber auch wichtig, die Speisekarte zu erweitern, etwa mit leckeren Torten oder weiteren veganen Angeboten. Am meisten wünscht sie sich, dass die große Stammkundschaft ihr auch weiter die Treue hält.

Foto: MKG

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Nur digital ist real

Konferenz “Sharing is Caring” im MKG | 22. April 2017

„If it doesn't exist on the internet, it doesn't exist.“ Wenn es nicht online ist, existiert es nicht. Museumsbestände gehören der Öffentlichkeit und sollten für alle zugänglich sein. Durch die Digitalisierung ist das erstmals technisch umsetzbar. Darüber diskutieren Experten seit 2011 jährlich auf der Konferenz „Sharing is Caring“. In Hamburg fand die erste Ausgabe der Veranstaltung außerhalb Dänemarks statt – organisiert vom MKG und der Universität Hamburg.

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„If it doesn't exist on the internet, it doesn't exist.“ Wenn es nicht online ist, existiert es nicht. Museumsbestände gehören der Öffentlichkeit und sollten für alle zugänglich sein. Durch die Digitalisierung ist das erstmals technisch umsetzbar. Darüber diskutieren Experten seit 2011 jährlich auf der Konferenz „Sharing is Caring“. In Hamburg fand die erste Ausgabe der Veranstaltung außerhalb Dänemarks statt – organisiert vom MKG und der Universität Hamburg. In Workshops und Vorträgen setzen sich etwa 130 Teilnehmende mit der Forderung nach absolut freiem Zugang zu Kulturgut für alle auseinander. Andrea Wallace von der University of Glasgow forderte in ihrem Vortrag „Do it for the Users“ (Tut es für die Besucher!). Seit 2011 hat sich viel getan. Inzwischen haben viele Museen große Teile ihrer Sammlungen gemeinfrei online gestellt, das MKG als erstes Museum in Deutschland. Dieses Jahr wurden Beispiele für gelungene digitale Nutzung von Kulturerbe präsentiert, etwa die Open-Source Ausstellung "Display At Your Own Risk“ oder die Nutzung des Europeana-Onlinearchiv zur Kunstvermittlung. Es bleibt aber noch viel zu tun. Das MKG schließt sich dem Motto der Sharing is Caring-Initiatorin Merete Sanderhoff an: "Think big, start small, move fast."

Foto: Merete Sanderhoff, Kuratorin vom Statens Museum for Kunst Kopenhagen; Antje Schmidt, Leiterin Digitale Inventarisierung am MKG; Gertraud Koch, Professorin an der Universität Hamburg, Sabine Schulze, Direktorin des MKG, und Carsten Brosda, Senator für Kultur und Medien der Freien und Hansestadt Hamburg (von links nach rechts)

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Das Glück ist zurück

Chinesische Vase restauriert | 04. April 2017

Nach aufwendiger Restaurierung ist diese monumentale chinesische Vase in der Asien-Sammlung im MKG zu bestaunen. Sie ist mehr als 100 Jahre alt, stolze 1,40 Meter groß und mit unzähligen Glückssymbolen bemalt: Schmetterlinge, Fledermäuse, Pfirsiche als Symbol des langen Lebens.

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Nach aufwendiger Restaurierung ist diese monumentale chinesische Vase in der Asien-Sammlung im MKG zu bestaunen. Sie ist mehr als 100 Jahre alt, stolze 1,40 Meter groß und mit unzähligen Glückssymbolen bemalt: Schmetterlinge, Fledermäuse, Pfirsiche als Symbol des langen Lebens. Päonien stehen für Reichtum und weibliche Schönheit, Granatäpfel für reiche Nachkommenschaft und Wohlstand, Lochmünzen für finanziellen Reichtum, ein Fischpaar als Symbol für Harmonie in der Ehe, die Kaki-Frucht für Freude und der Phönix für die Kaiserin, den Süden und die Sonne. Die Bodenvase mit seitlichen Ziergriffen entstand in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts. Sie befindet sich seit den 1950ern im Besitz des MKG. Zu unbekanntem Zeitpunkt beschädigt wurde sie notdürftig gesichert, also mit Klebeband umwickelt und ins Depot verbannt. Nach ihrer Wiederentdeckung wurde sie nun fachgerecht restauriert. Foto: MKG

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Mobile Welten: Phase 2

Schweizer Uhren gegen Porzellan | 24. Februar 2017

Nach dem Kick-off des Projekts "Mobile Welten" im Herbst 2016 geht die Ausstellung mit einer Arbeit des Künstlerpaars Zheng Mahler aus Hongkong in die nächste Phase über. „Mutual Aid“ ist eine Installation aus Keramiken, die an überdimensionalen Einzelteile einer Schweizer Uhr erinnern, und zwei großen Bildschirmen mit vertonten Videosequenzen. Die Arbeit greift die Handelsbeziehungen im 19. Jahrhundert zwischen China, das Porzellan nach Europa lieferte, und der Schweiz  auf, die im Gegenzug hochwertige Uhren nach Fernost schickte.

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Nach dem Kick-off des Projekts "Mobile Welten" im Herbst 2016 geht die Ausstellung mit einer Arbeit des Künstlerpaars Zheng Mahler aus Hongkong in die nächste Phase über. „Mutual Aid“ ist eine Installation aus Keramiken, die an überdimensionalen Einzelteile einer Schweizer Uhr erinnern, und zwei großen Bildschirmen mit vertonten Videosequenzen. Die Arbeit greift die Handelsbeziehungen im 19. Jahrhundert zwischen China, das Porzellan nach Europa lieferte, und der Schweiz auf, die im Gegenzug hochwertige Uhren nach Fernost schickte. Außerdem setzt sich "Mutual Aid" (dt. „Gegenseitige Hilfe“) mit weiteren Aspekten des hochspannenden Tauschgeschäfts zwischen verschiedenen Kulturen auseinander. Zheng Mahler verarbeiten zum Beispiel Abaloneschalen, die aus Afrika stammen, in Zürich zwischengelagert wurden und schließlich zur Perlmuttgewinnung nach China gelangten. Das Material wird wiederum zur Herstellung hochwertiger Uhren in der Schweiz benötigt. Das Künstlerduo beleuchtet mit seiner Arbeit die politisch-historischen Dimensionen dieser Handelsbeziehung. Das Projekt "Mobile Welten" ist ein work in progress unter der kuratorischen Leitung von Roger Buergel und läuft noch bis 2018 im MKG.

Foto: Jamie Dau

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