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Silber aus jüdischem Besitz

Diskussion über angemessenen Umgang erschienen | 22. September 2016

Auf dem Symposium "Raubkunst? Silber aus ehemals jüdischem Besitz" im Februar dieses Jahres wurde erstmals öffentlich über den angemessenen Umgang der Museen mit Silberbeständen aus jüdischem Besitz diskutiert. Der Tagungsband dokumentiert alle Positionen und ist ab sofort in der Buchhandlung Walther König im MKG erhältlich.

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Auf dem Symposium "Raubkunst? Silber aus ehemals jüdischem Besitz" im Februar dieses Jahres wurde erstmals öffentlich über den angemessenen Umgang der Museen mit Silberbeständen aus jüdischem Besitz diskutiert. Der Tagungsband dokumentiert alle Positionen und ist ab sofort in der Buchhandlung Walther König im MKG erhältlich. 1939 wurden in Hamburg mehr als 20 Tonnen Silber aus jüdischem Besitz beschlagnahmt und zum Einschmelzen bestimmt. Die Stadt Hamburg kauft dem Deutschen Reich einen Teil der Bestände ab, um das Silber für Museen zu bewahren. 1960 überweist die Hamburger Finanzbehörde mehr als 3.000 Stücke an das Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg. Zuvor war es der Jewish Trust Corporation abgekauft worden, da es keine Hoffnung mehr gab, die ursprünglichen Besitzer ausfindig zu machen. Anders als viele Kunstwerke, die im Nationalsozialismus geraubt oder enteignet wurden, erinnern die Objekte nicht an das Schicksal einzelner Personen oder Familien, sondern stehen für Millionen von Menschen, die Opfer des Holocaust wurden.

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Kostbares Geschenk

Korbflechtmeister Buseki überreicht Meisterwerk | 16. September 2016

Suikō Buseki ist bekannt für seine aufwendigen Flechtmuster mit verschiedenfarbigen Bambusstreifen. Dafür verwendet der Japaner unterschiedliche Bambussorten und eingefärbte -späne. Pro Jahr fertigt er nur vier seiner kunstvollen Körbe an. Nun hat er dem MKG eines seiner Meisterwerke aus rot und schwarz lackiertem Bambus geschenkt.

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Suikō Buseki ist bekannt für seine aufwendigen Flechtmuster mit verschiedenfarbigen Bambusstreifen. Dafür verwendet der Japaner unterschiedliche Bambussorten und eingefärbte -späne. Pro Jahr fertigt er nur vier seiner kunstvollen Körbe an. Nun hat er dem MKG eines seiner Meisterwerke aus rot und schwarz lackiertem Bambus geschenkt. Diese Farbwahl ist für seine Arbeit neu. Der 1958 geborene Flechtmeister lebt und arbeitet in Tokio und ist dem MKG besonders verbunden. Bereits 2009 kam er anlässlich der Ausstellung "Kagoshi" als Kulturbotschafter nach Hamburg und führte den Besuchern sein Werk in Workshops vor. Mit seinen Arbeiten ist er in namhaften internationalen Museen vertreten und wurde in Japan mit zahlreichen Preisen für sein traditionelles Kunsthandwerk ausgezeichnet.

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When the beat drops

Studenten entwickeln Kampagne für das MKG | 06. September 2016

Aktuell hängen auf 250 Litfaßsäulen in Hamburg tanzende Figuren aus dem MKG. Marketing-Studenten der Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg haben in Zusammenarbeit mit dem Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg die Idee für diese Kampagne entwickelt.

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Aktuell hängen auf 250 Litfaßsäulen in Hamburg tanzende Figuren aus dem MKG. Marketing-Studenten der Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg haben in Zusammenarbeit mit dem Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg die Idee für die Kampagne entwickelt. Insgesamt drei Motive schmücken unter dem Motto "When the beat drops" die Säulen: Bibo, eine Tanzfigur von Lavinia Schulz aus den 1920ern, Bewegungsstudien des berühmten japanischen Holzschnittkünstlers Hokusai und ein antiker Tänzer. Die Originale sind Teil der umfangreichen Sammlung des MKG. Medienpartner Ströer spendierte die Säulenplätze. Wir danken allen Beteiligten, vor allem den kreativen Köpfen: Christian Basse, Dirk Brunner, Dennis Feddermann, Jan Goehmann, Patrick Lehmanski, Dul Seo und Fabio Wenzinger.

Foto: Meik Stelter

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Accessoire zur Ausstellung

"sports/no sports"-Beutel jetzt erhältlich | 02. September 2016

Der Turnbeutel hat sich inzwischen als nützliches und zugleich modisches Accessoire etabliert. Vom bloßen Nutzgegenstand im sportlichen Kontext entwickelt sich die "Light-Variante" des Rucksacks in den letzten Jahren immer mehr zum kleidsamen Beiwerk stilbewusster Modeanhänger.

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Der Turnbeutel hat sich inzwischen als nützliches und zugleich modisches Accessoire etabliert. Vom bloßen Nutzgegenstand im sportlichen Kontext entwickelt sich die "Light-Variante" des Rucksacks in den letzten Jahren immer mehr zum kleidsamen Beiwerk stilbewusster Modeanhänger. Passend zur Schau sports/no sports, die das Wechselspiel zwischen Sportbekleidung und Mode in den Blick nimmt, präsentiert das MKG eine limitierte Edition des Trendobjekts. Der Beutel ist - solange der Vorrat reicht - zum Preis von 6,90 Euro nur im Museum erhältlich.

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Buchkunst Erika Reichenbach

Kabinettausstellung in der Gerd Bucerius Bibliothek | 01. August 2016

Anlässlich der aktuell im Lesesaal des Museums für Kunst und Gewerbe Hamburg gezeigten Ausstellung "Buchkunst Erika Reichenbach" hat die Künstlerin dem MKG eines ihrer Unikate geschenkt: Casanovas "Meine Flucht aus den Bleikammern von Venedig".

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Anlässlich der aktuell im Lesesaal des Museums für Kunst und Gewerbe Hamburg gezeigten Ausstellung "Buchkunst Erika Reichenbach" hat die Künstlerin dem MKG eines ihrer Unikate geschenkt: Casanovas "Meine Flucht aus den Bleikammern von Venedig". Das Buch verfügt über einen handgefertigten Einband aus hellgrauem Polycarbonat mit weißen Streifen - eine Anspielung auf Kerkergitter. In der Mitte des Einbands befindet sich ein opulenter Bergkristall, eingelassen in eine Bleiplatte mit dem Titel des Buches. Weitere handgefertigte Bucheinbände in vielfältigen Techniken und Kombination diverser hochwertiger Materialien sind bis zum 22. September in der Gerd Bucerius Bibliothek zu sehen.

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Kunst ist mehr als Malen

Profilklasse 9 der Brüder-Grimm-Schule entdeckt das MKG | 15. Juli 2016

Ein ganzes Schuljahr lang waren 25 Schüler der Profilklasse „Kunst, Kultur und Medien“ der Brüder-Grimm-Schule Hamburg im MKG auf Entdeckertour. Sie haben aus den rund 500.000 Objekten ihre Lieblingsstücke gewählt. Haben sie skizziert, recherchiert, Experten gehört und ihre ganze eigenen Zugänge gefunden. Die präsentieren sie jetzt im Webmagazin Kunst ist mehr als Malen.

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Ein ganzes Schuljahr lang waren 25 Schüler der Profilklasse „Kunst, Kultur und Medien“ der Brüder-Grimm-Schule Hamburg im MKG auf Entdeckertour. Sie haben aus den rund 500.000 Objekten ihre Lieblingsstücke gewählt. Haben sie skizziert, recherchiert, Experten gehört und ihre ganze eigenen Zugänge gefunden. Die präsentieren sie jetzt im Webmagazin Kunst ist mehr als Malen. Jede Gruppe hat eine eigene Geschichte erarbeitet und ganz individuelle Zugänge zu den Sammlungsbeständen des Museums gefunden, Vom Leben Alexanders des Großen über Mutproben eines jungen Samurai bis zu Modetrends des letzten Jahrhunderts. Gestern wurde die Website feierlich im MKG freigeschaltet. Heinz Grasmück, Vertreter der Behörde für Schule und Berufsbildung, lobte das Projekt als beispielshafte Kooperation zwischen Schule und kultureller Einrichtung. Dem Lehrer Steffen Biewald gefiel besonders die Selbständigkeit der Neuntklässler. Ihre Ideen zur Gestaltung der Website seien alle berücksichtigt worden. Auf Nachfragen bekam er die oft die Antwort: „Herr Biewald, das ist alles schon mit dem Webdesigner abgeklärt.“ Die Alfred-Toepfer-Stiftung und die Veronika und Volker Putz-Stiftung haben das Projekt großzügig unterstützt.

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