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Neue Seite der „Weltchronik“ | 20. Juni 2016

„Bitte umblättern“ heißt es im MKG alle drei Monate. Weil die lichtempfindlichen Grafiken der „Schedel’schen Welchronik“ auszubleichen drohen, darf eine Seite aus konservatorischen Gründen nur kurze Zeit gezeigt werden. Nun ist auch wieder die Original-Ausgabe aus dem 15. Jahrhundert zu sehen. Das kostbare Buch muss immer wieder für längere Zeit im geschlossenen Zustand ruhen um den Einband nicht zu zerstören. Die Follower der MKG-Social-Media-Kanäle haben gewählt: Als nächstes wird die Stadtansicht von Rom in der Sammlung Renaissance zu sehen sein.

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„Bitte umblättern“ heißt es im MKG alle drei Monate. Weil die lichtempfindlichen Grafiken der „Schedel’schen Welchronik“ auszubleichen drohen, darf eine Seite aus konservatorischen Gründen nur kurze Zeit gezeigt werden. Nun ist auch wieder die Original-Ausgabe aus dem 15. Jahrhundert zu sehen. Das kostbare Buch muss immer wieder für längere Zeit im geschlossenen Zustand ruhen um den Einband nicht zu zerstören. Die Follower der MKG-Social-Media-Kanäle haben gewählt: Als nächstes wird die Stadtansicht von Rom in der Sammlung Renaissance zu sehen sein. In der ewigen Stadt verbindet sich Antike mit der christlichen Tradition. Römische Kaiser und katholische Päpste haben durch ihre Bautätigkeit das Stadtbild geprägt. Auch in der „Schedel’schen Weltchronik“ finden sich die wichtigsten Sehenswürdigkeiten: Colosseum, Trajanssäule, Pantheon und Engelsburg. Doch nicht alle Bauten haben überdauert: Auf dem vatikanischen Hügel im Hintergrund ist noch die alte Peterskirche zu sehen. Kurz nach Erscheinen der Chronik 1493 beginnt der Neubau des Petersdoms. Die „Schedel’sche Weltchronik“ dokumentiert die Weltgeschichte der Renaissance, enthält aber auch viele handkolorierte Holzschnitte von den berühmtesten Städten der damaligen Zeit.

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MKG unterwegs

Saint Phalle und Tinguely in Oldenburg | 07. Juni 2016

Wer Niki de Saint Phalle hört, denkt an Nanas. Die Bildhauerin und ihr Partner Tinguely arbeiteten jedoch auch grafisch! Das MKG verfügt mit einer Sammlung von Claus von der Osten über einen Plakat-Schatz, der jetzt im Horst-Janssen-Museum gezeigt wird. Etwa 100 Exponate des französisch-schweizerischen Künstlerduos sind in der Oldenburger Schau „Niki de Saint Phalle und Jean Tinguely – Künstlerplakate“ noch bis zum 4. September zu sehen.

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Wer Niki de Saint Phalle hört, denkt an Nanas. Die Bildhauerin und ihr Partner Tinguely arbeiteten jedoch auch grafisch! Das MKG verfügt mit einer Sammlung von Claus von der Osten über einen Plakat-Schatz, der jetzt im Horst-Janssen-Museum gezeigt wird. Etwa 100 Exponate des französisch-schweizerischen Künstlerduos sind in der Oldenburger Schau „Niki de Saint Phalle und Jean Tinguely – Künstlerplakate“ noch bis zum 4. September zu sehen. Die Plakate in leuchtenden Neontönen sind in den 1960ern etwas absolut Neues. Mit ihren grellen Farben und Motiven provozieren sie den Betrachter. Saint Phalle und Tinguely rebellierten mit ihren Arbeiten gegen die etablierte Kunstszene und brachten damit ihre kategorische Ablehnung elitärer Strukturen zum Ausdruck.

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Kampfroboter im Anmarsch

Cosplayer leiht MKG "sein Mädchen" | 27. Mai 2016

Für Hokusai x Manga baute Naisho alias Rudolf sein Cosplay-Kostüm "Miku" schon mal auf und freut sich auf die Ausstellung. Miku ist das Maskottchen der Gesangssyntheziser-Software Vocaloid und hat es dem Mathelehrer sofort angetan.

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Für Hokusai x Manga baute Naisho alias Rudolf sein Cosplay-Kostüm "Miku" schon mal auf und freut sich auf die Ausstellung. Miku ist das Maskottchen der Gesangssyntheziser-Software Vocaloid und hat es dem Mathelehrer sofort angetan. Die Figur ist ein virtueller Popstar, ein Schulmädchen von 16 Jahren. 400 Stunden und über 2000 Euro hat er in sein Meisterstück investiert. Die aus Latex, Lüftungsgittern, Polystyrol und Abluftrohren gebaute Rüstung ist rund 25 Kilo schwer. Ganze sechs Tage ist der 61-jährige Ulmer mit seiner Miku auf Cosplay-Conventions, Buchmessen und Manga-Treffen aufgetreten. Sitzen? Keine Chance. Dafür ist er der Star der Szene.

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"Rote Vase"

MKG erwirbt Kleid von Marina Hoermanseder | 23. Mai 2016

Vase? Amphore? Skulptur? Fast. Dieses Kleid aus Leder heißt tatsächlich „Rote Vase“. Die österreichische Designerin Marina Hoermanseder hat es für die Herbst/Winter Kollektion 2015/16 entworfen. Jetzt hat die Stiftung für die Hamburger Kunstsammlungen dieses Teil für die Mode-Sammlung des MKG erworben.

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Vase? Amphore? Skulptur? Fast. Dieses Kleid aus Leder heißt tatsächlich „Rote Vase“. Die österreichische Designerin Marina Hoermanseder hat es für die Herbst/Winter Kollektion 2015/16 entworfen. Jetzt hat die Stiftung für die Hamburger Kunstsammlungen dieses Teil für die Mode-Sammlung des MKG erworben. Bevorzugte Materialien der 1986 geborenen Modeschöpferin: Leder und 3D-gedruckte Kunststoffe. Besondere Kennzeichen: derbe Lederriemen und Metallschnallen. Hoermanseder entwickelt daraus vasen- oder kuppelförmige Röcke, die die Trägerin zu einem skulpturalen Wesen machen. Mit diesem Kleid überzeugte die Wienerin bei der letzten Berliner Fashion Week.

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MKG unterwegs

Der Renaissance ins Gesicht geschaut | 19. Mai 2016

Zurzeit zeigt das Tiroler Landesmuseum Ferdinandeum in Innsbruck in der Ausstellung „Nur Gesichter? Porträts der Renaissance“ ein filigranes Bildnismedaillon (1537) von Hans Kels d. J. (um 1510-1566) aus der Sammlung des MKG.

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Zurzeit zeigt das Tiroler Landesmuseum Ferdinandeum in Innsbruck in der Ausstellung „Nur Gesichter? Porträts der Renaissance“ ein filigranes Bildnismedaillon (1537) von Hans Kels d. J. (um 1510-1566) aus der Sammlung des MKG. Die Miniatur ist einzigartig in ihrer Machart, da sie die Porträts einer ganzen Herrschergenealogie auf einem Medaillon vereint. Gezeigt werden die Habsburger Regenten zur Zeit der Reformation: Kaiser Karl V., Kaiserin Isabella von Portugal, König Ferdinand I., Königin Anna von Böhmen und Ungarn. Der in Augsburg tätige Künstler Hans Kels d. J., bekannt für seine Porträtmedaillons, legte besonderen Wert auf feine Details. Das Tiroler Landesmuseum beschäftigt sich in der Ausstellung noch bis zum 28. August mit der Bildgattung des Porträts im Wechselspiel zwischen dem Anspruch der Selbstinszenierung und sozialer Wirklichkeit, zwischen Maske und Gesicht. Im September 2016 wird das Porträt der vier Habsburger Kaiser und Könige aus der Reformationszeit nach Hamburg zurückkehren und seinen Platz in der Renaissance-Sammlung des MKG wieder einnehmen.

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Klimawechsel

Neue Belüftungsanlage schwebt übers Dach | 09. Mai 2016

Es musste ein Sonntag sein. Denn für diesen Kran wurde die Kurt-Schumacher-Allee direkt am MKG komplett gesperrt. Bei strahlendem Himmel hob am 8. Mai das rote Ungetüm per Fernsteuerung höchst elegant die weniger eleganten Lüftungsgeräte und Kältemaschinen für die neue Klimaanlage auf das Dach.

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Es musste ein Sonntag sein. Denn für diesen Kran wurde die Kurt-Schumacher-Allee direkt am MKG komplett gesperrt. Bei strahlendem Himmel hob am 8. Mai das rote Ungetüm per Fernsteuerung höchst elegant die weniger eleganten Lüftungsgeräte und Kältemaschinen für die neue Klimaanlage auf das Dach. Installiert wurden die Geräte auf dem Südflügel des Museums, wo sie in Zukunft die Hauptausstellungsräume im ersten Stock belüften. So können vor allem empfindliche Exponate aus Papier und Textilien oder Möbel ohne Beeinträchtigungen gezeigt werden. In der Ausstellung Re/Vision über die einzigartige historische Fotosammlung des MKG kommt die Anlage ab Dezember 2016 zum ersten Mal zum Einsatz.

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