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Kampfroboter im Anmarsch

Cosplayer leiht MKG "sein Mädchen" | 27. Mai 2016

Für Hokusai x Manga baute Naisho alias Rudolf sein Cosplay-Kostüm "Miku" schon mal auf und freut sich auf die Ausstellung. Miku ist das Maskottchen der Gesangssyntheziser-Software Vocaloid und hat es dem Mathelehrer sofort angetan.

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Für Hokusai x Manga baute Naisho alias Rudolf sein Cosplay-Kostüm "Miku" schon mal auf und freut sich auf die Ausstellung. Miku ist das Maskottchen der Gesangssyntheziser-Software Vocaloid und hat es dem Mathelehrer sofort angetan. Die Figur ist ein virtueller Popstar, ein Schulmädchen von 16 Jahren. 400 Stunden und über 2000 Euro hat er in sein Meisterstück investiert. Die aus Latex, Lüftungsgittern, Polystyrol und Abluftrohren gebaute Rüstung ist rund 25 Kilo schwer. Ganze sechs Tage ist der 61-jährige Ulmer mit seiner Miku auf Cosplay-Conventions, Buchmessen und Manga-Treffen aufgetreten. Sitzen? Keine Chance. Dafür ist er der Star der Szene.

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"Rote Vase"

MKG erwirbt Kleid von Marina Hoermanseder | 23. Mai 2016

Vase? Amphore? Skulptur? Fast. Dieses Kleid aus Leder heißt tatsächlich „Rote Vase“. Die österreichische Designerin Marina Hoermanseder hat es für die Herbst/Winter Kollektion 2015/16 entworfen. Jetzt hat die Stiftung für die Hamburger Kunstsammlungen dieses Teil für die Mode-Sammlung des MKG erworben.

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Vase? Amphore? Skulptur? Fast. Dieses Kleid aus Leder heißt tatsächlich „Rote Vase“. Die österreichische Designerin Marina Hoermanseder hat es für die Herbst/Winter Kollektion 2015/16 entworfen. Jetzt hat die Stiftung für die Hamburger Kunstsammlungen dieses Teil für die Mode-Sammlung des MKG erworben. Bevorzugte Materialien der 1986 geborenen Modeschöpferin: Leder und 3D-gedruckte Kunststoffe. Besondere Kennzeichen: derbe Lederriemen und Metallschnallen. Hoermanseder entwickelt daraus vasen- oder kuppelförmige Röcke, die die Trägerin zu einem skulpturalen Wesen machen. Mit diesem Kleid überzeugte die Wienerin bei der letzten Berliner Fashion Week.

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MKG unterwegs

Der Renaissance ins Gesicht geschaut | 19. Mai 2016

Zurzeit zeigt das Tiroler Landesmuseum Ferdinandeum in Innsbruck in der Ausstellung „Nur Gesichter? Porträts der Renaissance“ ein filigranes Bildnismedaillon (1537) von Hans Kels d. J. (um 1510-1566) aus der Sammlung des MKG.

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Zurzeit zeigt das Tiroler Landesmuseum Ferdinandeum in Innsbruck in der Ausstellung „Nur Gesichter? Porträts der Renaissance“ ein filigranes Bildnismedaillon (1537) von Hans Kels d. J. (um 1510-1566) aus der Sammlung des MKG. Die Miniatur ist einzigartig in ihrer Machart, da sie die Porträts einer ganzen Herrschergenealogie auf einem Medaillon vereint. Gezeigt werden die Habsburger Regenten zur Zeit der Reformation: Kaiser Karl V., Kaiserin Isabella von Portugal, König Ferdinand I., Königin Anna von Böhmen und Ungarn. Der in Augsburg tätige Künstler Hans Kels d. J., bekannt für seine Porträtmedaillons, legte besonderen Wert auf feine Details. Das Tiroler Landesmuseum beschäftigt sich in der Ausstellung noch bis zum 28. August mit der Bildgattung des Porträts im Wechselspiel zwischen dem Anspruch der Selbstinszenierung und sozialer Wirklichkeit, zwischen Maske und Gesicht. Im September 2016 wird das Porträt der vier Habsburger Kaiser und Könige aus der Reformationszeit nach Hamburg zurückkehren und seinen Platz in der Renaissance-Sammlung des MKG wieder einnehmen.

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Klimawechsel

Neue Belüftungsanlage schwebt übers Dach | 09. Mai 2016

Es musste ein Sonntag sein. Denn für diesen Kran wurde die Kurt-Schumacher-Allee direkt am MKG komplett gesperrt. Bei strahlendem Himmel hob am 8. Mai das rote Ungetüm per Fernsteuerung höchst elegant die weniger eleganten Lüftungsgeräte und Kältemaschinen für die neue Klimaanlage auf das Dach.

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Es musste ein Sonntag sein. Denn für diesen Kran wurde die Kurt-Schumacher-Allee direkt am MKG komplett gesperrt. Bei strahlendem Himmel hob am 8. Mai das rote Ungetüm per Fernsteuerung höchst elegant die weniger eleganten Lüftungsgeräte und Kältemaschinen für die neue Klimaanlage auf das Dach. Installiert wurden die Geräte auf dem Südflügel des Museums, wo sie in Zukunft die Hauptausstellungsräume im ersten Stock belüften. So können vor allem empfindliche Exponate aus Papier und Textilien oder Möbel ohne Beeinträchtigungen gezeigt werden. In der Ausstellung Re/Vision über die einzigartige historische Fotosammlung des MKG kommt die Anlage ab Dezember 2016 zum ersten Mal zum Einsatz.

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MKG unterwegs

Das Kabinett der Kurtisane | 22. April 2016

Das „Cabinet serre-bijoux" (1867) aus der Sammlung des MKG ist bis 19. Juni 2016 im Van Gogh Museum in Amsterdam zu Gast. Es ist Teil der Ausstellung „Easy Virtue. Prostitution in French Art. 1850-1910", die die künstlerische Darstellung der Prostitution beleuchtet.

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Das „Cabinet serre-bijoux" (1867) aus der Sammlung des MKG ist bis 19. Juni 2016 im Van Gogh Museum in Amsterdam zu Gast. Es ist Teil der Ausstellung „Easy Virtue. Prostitution in French Art. 1850-1910", die die künstlerische Darstellung der Prostitution beleuchtet. Der reich ausgestattete Aufsatzschrank nach einem Entwurf von Pierre Manguin (1815-1869) aus der Sammlung Historismus gehörte zur Schlafzimmerausstattung des Hôtel de la Païva. Dieses Hotel gehörte Pauline Reichsgräfin Henckel von Donnersmarck, bekannt als Marquise de Païva oder La Païva. Die Pariser Lebedame war die erfolgreichste und bekannteste französische Kurtisane des 19. Jahrhunderts. Zuvor war das Kabinett auch in der Ausstellung Splendeurs et misères: Images de la prostitution, 1850–1910" im Musée d’Orsay in Paris zu sehen.

Foto: Van Gogh Museum Amsterdam

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Das Prinzip Korsett

sports | no sports klärt auf | 11. April 2016

Genau wie die Badesaison rückt auch die Ausstellung sports | no sports näher. Kaum zu glauben, dass ein Wettkampfschwimmanzug für Damen tatsächlich mehr Gemeinsamkeiten mit einem Promenadenkleid aus dem 19. Jahrhundert als mit herkömmlicher Bademode hat.

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Genau wie die Badesaison rückt auch die Ausstellung sports | no sports näher. Kaum zu glauben, dass ein Wettkampfschwimmanzug für Damen tatsächlich mehr Gemeinsamkeiten mit einem Promenadenkleid aus dem 19. Jahrhundert als mit herkömmlicher Bademode hat. Beide formen den Körper. Das hochgeschlossenes Kleid aus violettem Taft passte der Trägerin überhaupt erst, wenn sie zuvor ein Korsett anlegte, das ihren Körper nach dem herrschenden Schönheitsideal stark modellierte. Das „Prinzip Korsett“ macht sich Speedo für seinen Sportartikel für Profis ebenfalls zunutze. Die gezielte Kompression der Muskulatur fördert die Durchblutung. Und die hydrodynamische Körperformung des Anzugs aus Polyamid und Elasthan verbessert die Lage der Schwimmerin im Wasser. Eine weitere Gemeinsamkeit: Das Anziehen erfordert in beiden Fällen fremde Hilfe oder muss lange geübt werden, damit alles perfekt passt. Die Schau, in der beide Stücke zu sehen sind, widmet sich ab September dem Wechselspiel von Mode und Sportbekleidung und nimmt die Perfektionierung des Körpers vom Schnürleib über den vitalen Sportkörper bis zum Body-Shaping unter die Lupe.

Abb.: Promenadenkleid, England, um 1875, Seidentaft, Seidensatin; Damen-Schwimmanzug Speedo Fastskin LZR Racer X, Großbritannien, Leihgabe Speedo International/Oberalp Deutschland GmbH, Foto: MKG

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