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Ausgezeichnet

Justus Brinckmann-Preisträger stehen fest | 30. November 2016

Die diesjährigen Preise der Justus Brinckmann Gesellschaft gehen an zwei Schmuckdesignerinnen: Gertrud Menzel erhält den mit 7.500 Euro dotierten Justus Brinckmann Preis für ihr Lebenswerk. Der mit 2.500 Euro ausgelobte Justus Brinckmann Förderpreis wurde Sophie Baumgärtner für ihre außergewöhnlichen Kreationen verliehen.

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Die diesjährigen Preise der Justus Brinckmann Gesellschaft gehen an zwei Schmuckdesignerinnen: Gertrud Menzel erhält den mit 7.500 Euro dotierten Justus Brinckmann Preis für ihr Lebenswerk. Der mit 2.500 Euro ausgelobte Justus Brinckmann Förderpreis wurde Sophie Baumgärtner für ihre außergewöhnlichen Kreationen verliehen. Die 90-jährige Gertrud Menzel "lässt sich in ihrem Schaffen nicht von den Moden der Zeit beeinflussen. Und doch sind ihre Arbeiten eine großartige Verbindung zwischen hervorragendem handwerklichen Können und gestalterischer Frische", so die Begründung der Jury. Sophie Baumgärtner ziehe ihre Inspiration aus dem Reich der Insekten, deren natürliche Formen sie mit modernen Materialien wie Nylon oder Aluminium verbindet. Diese „zukunftsweisende Fusion von Natur und Technik“ überzeugte die Jury. Beide Preisträgerinnen sind noch bis zum 4. Dezember auf der MKG Messe Kunst und Handwerk persönlich anwesend.

Foto: Jamie Dau/MKG

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Schiff aus dem 17. Jahrhundert

Neu in der Sammlung | 17. November 2016

Als Paradebeispiel für die repräsentative Tischkultur und die florierende Seefahrt in der Renaissance wird dieses teilvergoldete Trinkschiff aus Silber künftig die Kunstkammer im MKG schmücken. Bis Ende Januar 2017 ist es aber noch in einer Vitrine im Haupttreppenhaus zu bestaunen.

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Als Paradebeispiel für die repräsentative Tischkultur und die florierende Seefahrt in der Renaissance wird dieses teilvergoldete Trinkschiff aus Silber künftig die Kunstkammer im MKG schmücken. Bis Ende Januar 2017 ist es aber noch in einer Vitrine im Haupttreppenhaus zu bestaunen. Bei diesem um 1645 in Nürnberg kunstvoll hergestellten Gefäß auf Rädern handelt es sich um einen historischen Scherzartikel zur Erheiterung der Tischgesellschaft. Man ließ das 538 Gramm schwere und 31 cm hohe Schiffchen über die Tafel fahren, bis es vor einem Gast zum Stillstand kommt, der den Wein aus dem Rumpf trinken muss. Beim Ansetzen des Trinkröhrchens sieht sich der Ahnungslose einer bewaffneten Schiffsbesatzung gegenüber, die sich gegen den vermeintlichen Angriff auf Schiff und Fracht zur Wehr setzt. Das Objekt hat die Stiftung für die Hamburger Kunstsammlungen in diesem Jahr für das MKG erworben.

Foto: Maria Thrun/MKG

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13 Hocker, 7 Gefangene, 7 Studierende

Mit Gestaltung gegen Gewalt | 02. November 2016

Im Rahmen der MKG Messe Kunst und Handwerk stellt das MKG das Projekt „Handwerk und Gewalt“ vor. Drei Tage lang haben sieben junge Gefangene und sieben Studierende in einer Gefängnistischlerei miteinander geredet, gearbeitet und gegessen. Daraus entstanden 13 sehr persönliche Transformationen des Möbelstücks.

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Im Rahmen der MKG Messe Kunst und Handwerk stellt das MKG das Projekt „Handwerk und Gewalt“ vor. Drei Tage lang haben sieben junge Gefangene und sieben Studierende in einer Gefängnistischlerei miteinander geredet, gearbeitet und gegessen. Daraus entstanden 13 sehr persönliche Transformationen des Möbelstücks. Gewalt ist eine Alltagserfahrung. Sie zeigt sich physisch – als Angriff, Zerstörung und Aggression – oder psychisch in Formen von Missbrauch, Ausschluss und Verweigerung. Das Projekt nutzt handwerkliche Techniken, um mittels der artfremden Bearbeitung gewöhnlicher Hocker Gewalt sichtbar zu machen. Die Gefangenen haben Erfahrungen mit Gewalt gemacht und sich in diesem Workshop auf eine für sie völlig neue Ausdrucksmöglichkeit eingelassen. Das Projekt ist eine Kooperation der Detmolder Schule für Architektur und Innenarchitektur, repräsentiert von Hendrike Farenholtz und Prof. Verena Wriedt, und der Justizvollzugsanstalt Herford. Und es enstand eine Form der Zusammenarbeit, die fortgeführt werden soll.

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Skulpturen im Schönheitssalon

Restaurierung der "Vier Jahreszeiten" | 21. Oktober 2016

Die Skulpturen Filippo Parodis sind Meisterwerke der italienischen Barockkunst. Ihre virtuose Formensprache und Ausdrucksstärke wird durch die glänzende Vergoldung noch hervorgehoben. Sie stellen die vier Jahreszeiten dar ... und sind selbst ein wenig in die Jahre gekommen. Darum wurden sie jetzt aufwändig restauriert.

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Die Skulpturen Filippo Parodis sind Meisterwerke der italienischen Barockkunst. Ihre virtuose Formensprache und Ausdrucksstärke wird durch die Vergoldung noch hervorgehoben. Sie stellen die vier Jahreszeiten dar ... sind jedoch selbst ein wenig in die Jahre gekommen. Darum wurden sie jetzt aufwändig restauriert. Während die Hautpartien der Skulpturen matt sind, sind Kleidung und Attribute glänzend vergoldet. Lichteffekte und Bewegungen verleihen ihnen Ausdruck. Doch so imposant sie von Weitem wirken, in der Nähe zeigt sich dringender Restaurierungsbedarf: Im Laufe der Jahrhunderte entstandene Fassungsschäden, Risse und Abplatzungen, erfordern eine gründliche Reinigung. Lose Teile müssen gefestigt und frühere Übermalungen partiell abgenommen werden. Auch eine optische Schließung durch sogenannte Neutralretuschen war nötig. Die Restaurierung war möglich durch die großzügige Unterstützung der Herbert-Pumplün-Stiftung.

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Silber aus jüdischem Besitz

Diskussion über angemessenen Umgang erschienen | 22. September 2016

Auf dem Symposium "Raubkunst? Silber aus ehemals jüdischem Besitz" im Februar dieses Jahres wurde erstmals öffentlich über den angemessenen Umgang der Museen mit Silberbeständen aus jüdischem Besitz diskutiert. Der Tagungsband dokumentiert alle Positionen und ist ab sofort in der Buchhandlung Walther König im MKG erhältlich.

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Auf dem Symposium "Raubkunst? Silber aus ehemals jüdischem Besitz" im Februar dieses Jahres wurde erstmals öffentlich über den angemessenen Umgang der Museen mit Silberbeständen aus jüdischem Besitz diskutiert. Der Tagungsband dokumentiert alle Positionen und ist ab sofort in der Buchhandlung Walther König im MKG erhältlich. 1939 wurden in Hamburg mehr als 20 Tonnen Silber aus jüdischem Besitz beschlagnahmt und zum Einschmelzen bestimmt. Die Stadt Hamburg kauft dem Deutschen Reich einen Teil der Bestände ab, um das Silber für Museen zu bewahren. 1960 überweist die Hamburger Finanzbehörde mehr als 3.000 Stücke an das Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg. Zuvor war es der Jewish Trust Corporation abgekauft worden, da es keine Hoffnung mehr gab, die ursprünglichen Besitzer ausfindig zu machen. Anders als viele Kunstwerke, die im Nationalsozialismus geraubt oder enteignet wurden, erinnern die Objekte nicht an das Schicksal einzelner Personen oder Familien, sondern stehen für Millionen von Menschen, die Opfer des Holocaust wurden.

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Kostbares Geschenk

Korbflechtmeister Buseki überreicht Meisterwerk | 16. September 2016

Suikō Buseki ist bekannt für seine aufwendigen Flechtmuster mit verschiedenfarbigen Bambusstreifen. Dafür verwendet der Japaner unterschiedliche Bambussorten und eingefärbte -späne. Pro Jahr fertigt er nur vier seiner kunstvollen Körbe an. Nun hat er dem MKG eines seiner Meisterwerke aus rot und schwarz lackiertem Bambus geschenkt.

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Suikō Buseki ist bekannt für seine aufwendigen Flechtmuster mit verschiedenfarbigen Bambusstreifen. Dafür verwendet der Japaner unterschiedliche Bambussorten und eingefärbte -späne. Pro Jahr fertigt er nur vier seiner kunstvollen Körbe an. Nun hat er dem MKG eines seiner Meisterwerke aus rot und schwarz lackiertem Bambus geschenkt. Diese Farbwahl ist für seine Arbeit neu. Der 1958 geborene Flechtmeister lebt und arbeitet in Tokio und ist dem MKG besonders verbunden. Bereits 2009 kam er anlässlich der Ausstellung "Kagoshi" als Kulturbotschafter nach Hamburg und führte den Besuchern sein Werk in Workshops vor. Mit seinen Arbeiten ist er in namhaften internationalen Museen vertreten und wurde in Japan mit zahlreichen Preisen für sein traditionelles Kunsthandwerk ausgezeichnet.

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