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Silber made in Hamburg

Neupräsentation mit kräftigen Farben | 02. September 2014

Frisch poliert ist das Silber, das seit heute auf dem Flur im 2. Obergeschoss Blicke auf sich zieht. Ausgewählte Objekte aus der Sammlung „Hamburg Moderne“ von 1900 bis heute zeigen, dass Hamburg nicht erst seit heute Standort für gutes Design ist.

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Frisch poliert ist das Silber, das seit heute auf dem Flur im 2. Obergeschoss Blicke auf sich zieht. Ausgewählte Objekte aus der Sammlung „Hamburg Moderne“ von 1900 bis heute zeigen, dass Hamburg nicht erst seit heute Standort für gutes Design ist. Die Kunst des Silberschmiedens hat eine lange Tradition in der Hansestadt. Facettenreich in Form und Ausführung ist das hier entworfene Silbergerät: Vom verschnörkelten Salzgefäß in Form eines muscheltragenden Oktopus bis hin zu Schmuck, der an die Ästhetik des Bauhaus angelehnt ist. Um das Silber so richtig zum Leuchten zu bringen, hat sich Dr. Claudia Banz, Leiterin der Sammlung Kunst und Design, für ein klares farbliches Statement entschieden: Auf pinkfarbenem und violettem Grund präsentiert strahlt das Silber um die Wette. Die extravaganten Tapeten von Designern wie Karim Rashid und Marcel Wanders machen das Ausstellungsdesign zu einem echten Erlebnis. Adé weiße Wand! Hallo Farbe!

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Buchkunst im Umbruch

Künstlerbücher im Ersten Weltkrieg | 09. Juli 2014

Die Gerd Bucerius Bibliothek im MKG zeigt parallel zur Ausstellung „Krieg und Propaganda 14/18“ eine Auswahl von originalen Büchern und Grafiken aus der Zeit des Ersten Weltkriegs.

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Die Gerd Bucerius Bibliothek im MKG zeigt parallel zur Ausstellung „Krieg und Propaganda 14/18“ eine Auswahl von originalen Büchern und Grafiken aus der Zeit des Ersten Weltkriegs. Noch 1908 malt Oskar Kokoschka für die Wiener Werkstätten mit „Die träumenden Knaben“ ein frühexpressionistisches Kunstwerk mit märchenhafter Anmutung. 1914 landen seine Knaben im Schützengraben. Die traumatischen Erfahrungen an der Front bestimmen nicht nur die Themen in der Kunst, die während und nach dem Ersten Weltkrieg entsteht. Auch der Stil vieler Künstler ändert sich. Sie verarbeiten ihre Kriegserlebnisse in neuen Formen der Dissonanz und des Stilbruches. Zu sehen sind Werke wie Fernand Légers Kompositionen zum „Ende der Welt" (1919), der von Ernst Ludwig Kirchner gestaltete Gedichtband „Umbra vitae" (1924) und Georges Grosz‘ politisch-agitatorische Grafiken „Abrechnung folgt" von 1923.

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Bürgermeister Scholz eröffnet Propaganda-Ausstellung

Notwendige Aufarbeitung des Ersten Weltkriegs | 20. Juni 2014

Bürgermeister Olaf Scholz eröffnete am Donnerstag mit 600 Gästen die Ausstellung „Krieg und Propaganda 14/18“. Er dankte dem MKG für den „hochaktuellen Blick auf die Ur-Katastrophe des 20. Jahrhunderts, … die der notwendigen Aufarbeitung des Ersten Weltkriegs eine wichtige Facette“ hinzufüge.

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Bürgermeister Olaf Scholz eröffnete am Donnerstag mit 600 Gästen die Ausstellung „Krieg und Propaganda 14/18“. Er dankte dem MKG für den „hochaktuellen Blick auf die Ur-Katastrophe des 20. Jahrhunderts, … die der notwendigen Aufarbeitung des Ersten Weltkriegs eine wichtige Facette“ hinzufüge. „Wo die Kriegspropaganda vor hundert Jahren mit dem Mittel der … Überredung unterwegs war, setzen wir heute auf Überzeugung“, so Scholz. „Wir können uns glücklich schätzen, dass wir unabhängige Medien haben, die verhindern, dass zentral gelenkte Propaganda-Apparate entstehen und wirksam werden können.“ Doch auch heute seien die Berichterstattung aus Krisengebieten wie auch die vielen kleinen Manipulationen im Medienalltag kritisch zu betrachten. Nach der Eröffnung besuchte Scholz mit Ausstellungskurator Dennis Conrad und MKG-Direktorin Sabine Schulze die Ausstellung.

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7 Männer für einen Hinnerk

Von Altona ins MKG | 10. Juni 2014

Gut verpackt und unter äußerster Vorsicht traf dieser hölzerne Riese heute Mittag im MKG ein. Vom Altonaer Museum bis zum Steintorplatz war es kein einfacher Weg: Mit geballter Kraft wurde der „Isern Hinnerk“ aus dem Depot gehievt und zum Transport bereit gemacht.

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Gut verpackt und unter äußerster Vorsicht traf dieser hölzerne Riese heute Mittag im MKG ein. Vom Altonaer Museum bis zum Steintorplatz war es kein einfacher Weg: Mit geballter Kraft wurde der „Isern Hinnerk“ aus dem Depot gehievt und zum Transport bereit gemacht. Bevor es losging, warf Restauratorin Cornelia Botha noch einen prüfenden Blick auf die 2,55 Meter große Skulptur, die aus einem einzigen Baumstamm gefertigt ist. Vor 100 Jahren stand sie noch vor dem Altonaer Rathaus. Der Koloss diente als Propaganda-Instrument, sollte das Durchhaltevermögen der Bevölkerung stärken und Geld für die Kriegsmaschinerie eintreiben. Gegen Bares durfte man einen Nagel in die Holzskulptur hauen. So kam Hinnerk zu seiner eisernen Rüstung und seinem stolzen Gewicht von 250 kg – wie gut, dass das Schwergewicht für die nächsten Wochen an seinem Platz bleibt. Bis Anfang November ist der Eiserne Heinrich in der Ausstellung „Krieg und Propaganda 14/18“ zu sehen.

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Camouflage! Wo?

„Krieg und Propaganda 14/18“ wird aufgebaut | 05. Juni 2014

Wenn der Geruch von Farbe und Holz in der Luft liegt und unter den Füßen Sägespäne und Malerflies kleben bleiben, ist Aufbauzeit im MKG. Im 1. OG laufen die Vorbereitungen für die Ausstellung "Krieg und Propaganda 14/18" auf Hochtouren.

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Wenn der Geruch von Farbe und Holz in der Luft liegt und unter den Füßen Sägespäne und Malerflies kleben bleiben, ist Aufbauzeit im MKG. Im 1. OG laufen die Vorbereitungen für die Ausstellung "Krieg und Propaganda 14/18" auf Hochtouren. Das Team um Kurator Dennis Conrad ist schwer beschäftigt: Von der Farbgestaltung der Wände, über das Zimmern von Sitzmöbeln und Podesten, bis hin zur richtigen Ausleuchtung der über 1000 Quadratmeter großen Ausstellungsfläche. Bis dieser Raum in blau-grüner Camouflage-Optik erstrahlt, bleibt noch einiges zu tun. Schließlich wollen noch über 400 Objekte in der Vitrine oder an der Wand ihren Platz finden.

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Geheinmisvoll und fern

Neue Bilder in der Haspa-Galerie | 05. Juni 2014

Am 4. Juni eröffneten Haspa-Vorstandssprecher Harald Vogelsang, MKG-Direktorin Sabine Schulze und Ausstellungskurator Jürgen Döring die neue Ausstellung in der Haspa-Galerie im MKG, die sich mit Richard Haizmann auf einen Künstler der Hamburgischen Sezession konzentriert.

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Am 4. Juni eröffneten Haspa-Vorstandssprecher Harald Vogelsang, MKG-Direktorin Sabine Schulze und Ausstellungskurator Jürgen Döring die neue Ausstellung in der Haspa-Galerie im MKG, die sich mit Richard Haizmann auf einen Künstler der Hamburgischen Sezession konzentriert. "Geheimnisvoll, aber nah und fern zugleich“, so umschrieb Max Sauerlandt, einst Direktor des MKG, die zarten Drucke des Künstlers. Nachdem Haizmann farbige Köpfe malte, entfernt er sich von der figurativen Darstellung. Seine Formensprache wird zunehmend abstrakt. Ein feiner Strich und eine zarte Farbpalette charakterisieren die Lithografien, die die Silhouetten eines Stiers, Vogels oder anderer Wesen zeigen. Reduziert auf das Wesentliche entstehen so unvergleichlich feine Arbeiten.

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