Provenienzforschung

Das Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg unterstützt alle Bemühungen nach Aufklärung der Vergangenheit im Sinne des Washingtoner Abkommens von 1998. Eine Wiedergutmachung oder Rückgabe von Kulturgütern, deren Herkunft zweifelsfrei dem Tatbestand der Beutekunst oder Raubkunst zuzuordnen sind, steht bei eindeutiger Beweislage außer Frage. Dies gilt in gleichem Maße für Erwerbungen aus jüdischem Besitz, deren Umstände des Verkaufs als verfolgungsbedingt im Nationalsozialismus anzusehen sind. Seit Mai 2010 betreibt das MKG aktiv Provenienzforschung. Die personelle Ausstattung wird gefördert durch die Arbeitsstelle für Provenienzforschung/-recherche an den Staatlichen Museen zu Berlin.